Alle Artikel mit dem Schlagwort: Alltag

LIA | Lachen ist gesund

Sag JA zu Deinem NEIN

Na? Heute schon JA gesagt und NEIN gespürt? Es während des Aussprechens schon genau gewusst, dass das keine gute Idee ist? Und trotzdem freundlich gelächelt und genickt? … weil Du helfen wolltest? … weil Du gut dastehen wolltest? … weil Du anerkannt & gesehen werden wolltest? … weil Du es in den Augen Deines Gegenübers richtig machen wolltest? … weil Du besser sein wolltest als […]? … weil Du Angst hattest? … weil Du gar nicht drüber nachgedacht hast und es einfach immer so machst? … Ganz schön steile Thesen, die ich da aufstelle,… oder hast Du vielleicht doch an der ein oder anderen Stelle gestockt? Genickt? Bist vielleicht sogar ein wenig ins Grübeln gekommen? Wunderbar! Dann sind wir in Verbindung. Schwingen auf der gleichen Frequenz… denn ja, auch ich kenne diese Situationen, komme in diese Situationen. Erwische mich immer noch ab und an dabei, dass ich JA sage, obwohl gerade ein NEIN dran wäre… Und genau deshalb ist dieser Text auch auf gar keinen Fall als erhobener Zeigefinger gemeint, sondern vielmehr als kleiner, liebevoller …

Was wäre, wenn?

Was wäre, wenn…?

Ihr Lieben – ja, mich gibt es noch… Auch, wenn es hier die letzten Wochen wirklich wirklich ruhig war 😉 Irgendwie ist es immer so bei mir – kommt der Herbst, kommt der Rückzug… Wobei ich das gar nicht negativ meine. Ganz im Gegenteil. Ich liebe Herbst und Winter. Genau die Zeit also, die uns irgendwie auf uns zurückwirft… in der es vom Außen wieder mehr ins Innen geht… Und gerade in diesem Jahr merke ich, dass es mir besonders gut tut nach all dem Trubel und der Aufregung der letzten Monate (Umzug, Schulanfang vom großen Kind, Hausbau, Schwangerschaft, …) Dieses Innehalten, in mich gehen, hineinspüren, was jetzt dran ist und was warten, ja vielleicht auch gehen darf… So hat mir zum Beispiel das Schreiben in den letzten Wochen unheimlich gefehlt – mehr noch aber die Zeit, all das, was da gerade passiert, wirklich wahrzunehmen, zu be- und verarbeiten… mich also gut um mich zu kümmern. Und da ich ohne Balance nicht schreiben kann, musste das eben erst einmal warten. … Vielleicht kennst Du das …

mit Meditation zu innerer Ruhe finden

Wie ich zum Meditieren kam

Es ist schon eine Weile her, da gab es auf meinem Instagram-Kanal ein für mich überwältigendes Feedback auf eine kleine Umfrage, die ich gestartet hatte… Es ging um einen Beitrag zum Thema „Meditation“… Da es eh schon immer mal wieder Mails von Euch gegeben hatte mit der Bitte, doch einmal darüber zu schreiben, hatte ich einfach auch dort nochmal nachgefragt und auch wieder ein wunderbar liebevolles JA! aus allen Ecken bekommen 😉 … Doch da war ein Widerstand. Irgendetwas in mir sperrte sich, darüber zu schreiben… Ja, ich bin Achtsamkeitstrainerin und sicherlich gäbe es viel über Meditation zu schreiben & auch darüber, warum das bitteschön jeder machen sollte… Doch genau DAS kann ich nicht! Weil sich einfach alles in mir wehrt, bei Themen wie Achtsamkeit & Meditation mit „Fakten“ um die Ecke zu kommen… Vielmehr möchte ich Erfahrungen ermöglichen, wenn Menschen von sich aus dazu bereit sind… Denn glaubt mir, ihr spürt ganz von selbst diese Sehnsucht nach innerer Ruhe und einem bewussteren Leben… und ihr macht Euch auf den Weg, wenn ihr dazu bereit sind… Und …

Ist das Leben schön? Manchmal ja.

Wir zelebrieren den Mangel – und werden immer unzufriedener

Erst letzte Woche passierte es wieder: „Och Anja, Dein Optimismus und Deine gute Laune sind manchmal echt eine Herausforderung!“  Wobei „Herausforderung“ hier gern auch durch „nervig“ oder  „anstrengend“ ersetzt werden darf.  Und tatsächlich hab ich mich schon daran gewöhnt, als Gute-Laune-Bär ab und an anzuecken. Mittlerweile setzt in solchen Momenten dann so eine Art Reflex bei mir ein: Ich muss die Person, die das sagt, SOFORT umarmen. Das wiederum löst dann gern ein kurzes Brummen & Augenrollen bei eben dieser Person aus – bevor sie aufgibt und in breites Grinsen verfällt. Und ich mit. Und manchmal auch noch Leute drumrum… Letzte Woche aber war es ganz anders: Da ging dieser Bemerkung ein wirklich lang anhaltender Jammermonolog voraus, der etwas mit mir machte… Die Person sprach u. a. darüber, dass das Hotel im Urlaub nicht so gut wie erwartet gewesen sei. Dass aber die paar Tage ja wichtig gewesen wären, da ja sonst keine Zeit für Pausen sei, weil es immer so viel zu tun gäbe. Und überhaupt, wie wenig in der Firma für die Mitarbeiter …

Was brauche ich?

Was ich will & was ich brauche

Manchmal ist es sehr ruhig hier auf dem Blog. Und auf Facebook. Und auf Instagram… Meist ganz ohne Ankündigung. Und ohne Plan. Eher passiert es einfach, dass von Zeit zu Zeit Bedürfnisse anklopfen und sich zu mir setzen. Und wir dann reden. Über das Leben. Und wie es sich so anfühlt. Manchmal auch über diese wilde schnelle Zeit da draußen… Und ganz oft, da geht es auch darum, wie ICH diese wilde schnelle Zeit erlebe, wie ich durch meine Tage gehe. Warum ich mache, was ich mache. Und wie es mir damit geht. Und ob tatsächlich ICH da unterwegs bin oder ob der Autopilot angesprungen ist und ich renne und renne und renne… gesteuert von den alten Geschichten… wie etwa dieser hier: „Bäh!“ Ich stehe vorm Spiegel und strecke mir ausgiebig die Zunge raus… Der Tag ist gerade wenige Stunden alt und schon doof! Und ich auch! Und das Leben sowieso! Nichts will wie ich will… Ich habe heute einen wirklich wichtigen Termin – und fühle mich wie Kunstrasen. Schlapp. Müde. Krank. Und wie ich …

Druck. Druck und Eigenverantwortung

Von Druck. Druck & der eigenen Verantwortung

Es ist Samstagmorgen fünf vor halb acht. Ich sitze mit verschränkten Beinen an meinem großen Holztisch und beobachte den Sohn, der sich gemütlich anzieht. Wirklich sehr gemütlich… Dabei weiß ich (und er weiß das auch), dass nachher, also eigentlich jetzt gleich, Fußballturnier ist. Und eigentlich müsste das hier alles schneller gehen. Zackzack irgendwie. Ihr wisst schon… Aber hier zackzackt keiner. Ich schaue mich vorsichtshalber noch einmal um: Nö! Der Mann grinst mich an und nippt an seinem frisch gebrühten Kaffee. Ich chille weiter am Holztisch und beobachte das Kind beim Anziehen. Und das Kind – genau. Zieht sich weiter in Ruhe an. … Warum ich Dir von dieser Situation erzähle? Weil sie außergewöhnlich und wunderbar ist. Und kostbar. Und weil wir als Familie einen langen Weg gegangen sind, um diese Situation genau SO zu erleben. Und weil mich das unendlich dankbar macht… Denn vor wenigen Jahren noch hätte dieser Morgen ganz anders aussehen können… Weil wir beiden Erwachsenen vielleicht ein wenig mehr so drauf waren, dass  das Leben schnell, hart und rauh sein muss. Und voll. …

Wie werde ich satt? Es ist ein Weg...

Uns geht es gut wie nie… Aber sind wir wirklich satt?

Letzte Woche habe ich auf Instagram & Facebook über Gemeinschaft geschrieben. Und das Feedback hat mich echt umgehauen! Also im positiven Sinne… Denn auch, wenn für mich „Miteinander“ unglaublich wichtig ist, war mir nicht klar, WIE groß auch bei Euch die Sehnsucht nach mehr WIR in unserer Gesellschaft ist. Nach mehr Gemeinschaft, Wärme und gegenseitiger Unterstützung. Das hat mich – da bin ich ganz ehrlich – zutiefst berührt & irgendwie auch nicht mehr losgelassen die letzten Tage… Ja, es hat richtiggehend meinen Alltag begleitet. In Gesprächen, Diskussionen, Beobachtungen… Und je mehr ich beobachtete, desto mehr fiel mir auf, dass wir in einem unglaublichen Spagat zu leben scheinen… Einem Spagat zwischen dem tiefen Wunsch nach Wärme und Gemeinschaft & einer  Realität, deren „Kälte“ mich oft fassungslos macht!  Wie ich das meine? Nun, „eigentlich“ geht es uns so gut wie lange nicht mehr! Und „eigentlich“ müssten wir jeden Tag mit einem breiten Grinsen durch die Gegend laufen. Aus lauter Dankbarkeit für all das, was uns vergönnt ist… Doch genau das Gegenteil ist es, was ich in meinem Alltag beobachte: Kälte. …

Reizvoll - dieses Leben

Ganz ehrlich? Mir ist es zu Reiz-Voll, dieses Leben!

Montag. Ich sitze mit einem Kaffee am Fenster und schaue nach draußen. Und denke: „Wow! Was für eine Woche das war…!“ Ne, stimmt nicht. Eigentlich denke ich: „Wow! Was für zwei Wochen das waren!“ Und ich schließe meine Augen und lasse die Erinnerungen kommen… Und Stimmen, vermischt mit bunten Farben und viel Lachen fluten mein Innerstes. Und ich bin dankbar für all die Erlebnisse, Gespräche, Menschen, Ideen, den Austausch und die Herausforderungen der letzten Tage. Und spüre gleichzeitig: „Es reicht!“ Montag. Ich sitze mit einem Kaffee am Fenster und schaue nach draußen…Und bin froh, dass ich jetzt hier sitze. Allein. Ohne Termine. Und in Stille. Ich atme noch einmal ganz ruhig ein und mache mir bewusst, dass es das jetzt braucht. Diesen ganz „normalen“ Arbeitstag. Für mich. Um meinen Reiz-Regler wieder auf „Anja-Niveau“ abzusenken… Achtung! Überreizungsgefahr! Was das bedeutet? Nun, das Leben und ich, wir passen nur temporär zusammen. Denn es ist mir insgesamt zu schnell. Zu Reiz-Voll. Und das meine ich ganz im Ernst. Überall Menschen, Geräusche, Farben, Gerüche, Hektik, Ideen, Konsum, Vergleichen und Werten… …

Im Januar

Das Schöne im Blick behalten – Freitagslieblinge

Erst kürzlich habe ich gelesen, dass laut Meteorologen der Dezember 2017 und der Januar 2018 zusammengenommen die dunkelsten Monate seit Jahrzehnten waren. Uff… Immer wieder habe ich geduldig und liebevoll versucht, mich nicht runterziehen zu lassen. Den Blick auf die positiven Aspekte zu richten… Klappte im Dezember auch ganz gut – so mit Weihnachten und Lichterglanz… Aber der Januar drückte mir dann doch irgendwann auf die Stimmung. Und ja, vielleicht bin ich auch deshalb letzte Woche in die Offensive gegangen und habe meine Aktion „Mach Dir Deinen Alltag schön!“ wieder aus der Schublade gekramt und neu aufgelegt (DANKE übrigens an alle, die auf Instagram unter #machdirdeinenalltagschön noch immer ihre schönen kleinen Alltags-Momente teilen. Das macht mich wirklich happy und darf gern noch länger passieren ;-)).  … Doch was hat das alles jetzt eigentlich mit den Freitagslieblingen zu tun? Und Freitagslieblinge? Was ist das eigentlich? Nun, mitten in dieses graue Grau hinein erreichte mich diese Woche eine E-Mail – von meinem Bruder! Und ja, wer hier regelmäßig mitliest, weiss, dass mein „kleiner Bruder“ (er ist über …

Fremdbestimmung

Wieviel Fremd-Bestimmung verträgt Dein Leben?

Manchmal passieren Themen einfach hier auf dem Blog. So wie heute. Grund für den folgenden Beitrag sind verschiedene Einflüsse der letzten Tage. Artikel, Gespräche, Interviews… Und es ging immer wieder um Frausein. Muttersein. Um Arbeiten und Kinderhaben. Und um Gleichberechtigung. Und nein, dies hier wird kein glühender Aufruf in die eine oder andere Richtung (weil ich ganz einfach daran glaube, dass jeder Einzelne und jede Familie für sich ihren individuellen Weg finden und leben möge). Vielmehr wird dies (glaube ich) eine sehr persönliche und subjektive Auseinandersetzung mit einem Thema, was für mich irgendwie darunter liegt. Grundsätzlicher ist. Es geht um Selbstbestimmung und Fremdbestimmung… Bewerten bringt nichts Und das kam so: Als ich gestern in der Badewanne lag, las ich einen Beitrag einer Frau, die auch Mutter ist. Es ging um ihr Leben. Jetzt. Und vor den Kindern. Und was sich wie verändert hat und wie sie das findet… Und ja, ich mag solche Beiträge wirklich gern, zeigen sie mir doch immer wieder neue Blickwinkel auf, machen mir die Vielschichtigkeit von „Leben“ bewusst – auch wie …