Das wahre Glück.
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Und nochmal: Mach Dir Deinen Alltag schön!

Alltag ist schön

Vor mehr als zwei Jahren schon hatte ich die Idee zu der Artikel-Serie Mach Dir Deinen Alltag schön!. Eigentlich in regelmäßigen Abständen sollte es hier auf dem Blog kleine Anstupser/Ideen/Inspirationen geben, die uns gerade auch im Alltag guttun. Dinge eben, die auch unser Alltag verdient hat 😉 Weil ich es unfair finde, dass er ein so schlechtes Image hat. Unser Alltag.

Denn sind wir mal ehrlich: Jeder hackt auf  ihm herum. Gönnt ihm die schönen Dinge nicht und verschiebt diese lieber ins Wochenende, in den Urlaub, ins Sabbatical oder auf die Rente… Und überhaupt – was wurde nach Weihnachten und Silvester wieder geschimpft, alles Schöne sei nun vorbei und er wieder da. Der Alltag *Gesichtverzieh*  

Alltag – Ich liebe Dich!

Dabei hat der arme Kerl doch gar nix gemacht. Er ist einfach nur da und wartet darauf, dass DU und ICH ihn formen und füllen. Gestalten und leben. Und was tun wir stattdessen? Ackern so wie immer und oft auch noch unglücklich durch die Gegend und denken, dass uns das irgendwie weiterbringt. Anerkennung bringt… Und am Ende eines solchen Tages, den wir wieder IRGENDWIE überstanden haben, gönnen wir uns dann was Kleines. Was Gutes. Ist ja wohl auch das Mindeste, was wir uns nach all der Schufterei verdient haben.

Feierabend! Und Schokolade, Chips, Bier & Wein lassen grüßen… 

Tut mir leid, aber da muss ich jetzt einfach mal ein wenig bohren:

Frage 1: Ist das, was Du Dir abends gönnst, wirklich gut für Dich?
Frage2: Warum tust Du Dir erst am Ende eines All-Tages etwas (scheinbar) Gutes? 
Frage 3: Warum? Willst Du Dich vielleicht belohnen? Für diesen Sch…tag?
Frage 4: Warum empfindest Du Deinen Alltag als sch…?

Das Leben feiern!

Ja, ich weiß… Unangenehm, diese Fragen… Und ich weiß das, weil ich sie auch live schon des öfteren gestellt habe. Nicht immer wurde ich dafür umarmt. Und besonders nach Frage 4 gab es oftmals Schweigen & Augenrollen… Na klar, wenn ich so an mich zurück denke… Ich habe auch viel und gern gemeckert. Heute würde ich sagen, weil es alle gemacht haben. Und weil wir so alle etwas hatten, worüber wir uns gemeinsam aufregen konnten. Und so saßen wir bequem in der Komfortzone und meckerten. Mit Bier und Wein und Chips und Schokolade…. Meckern schaffte Gemeinschaft. Glaube ich. 

Und tatsächlich. Heute bin ich ab und an echt “draußen”, wenn ich nicht mitmache. Werde dann als ein wenig spirituell belächelt, als entrückt und realitätsfern abgestempelt. Nur, weil ich meinen Alltag mag… Und nur mal so: Ich weiss schon, dass es sie gibt. Diese wirklich herausfordernden Zeiten, diese schwierigen Umstände und Situationen, wo einen der Alltag – eigentlich alle Tage – schier zu zerbrechen drohen. Doch von denen spreche ich hier nicht. Dafür braucht es einen anderen Text an einem anderen Tag. Einen, der dann von Zusammenrücken und Füreinander da sein und von Hilfe und Unterstützung handelt…  

Hier und heute aber geht es um den “normalen” Alltag. Und den sollten wir uns schön machen. Alle zusammen. Und deshalb hole ich meine alte Idee wieder aus der Schublade, streue noch etwas Glitzer drüber und rufe herzlich & laut:

“MACHT EUCH EUREN ALLTAG SCHÖN!”  

Und da ich weiss, dass das mit dem “anders machen” so eine Sache ist, sollten wir das gemeinsam tun. Uns gegenseitig inspirieren und unterstützen… Also, wenn Du Dir Deinen Alltag ab jetzt schön machst, würde ich mich riesig!!! freuen, wenn Du das mit uns unter #machdirdeinenalltagschön teilen würdest… Und ja, wer die Idee hat, fängt an: Ab morgen gibt es (erstmal) für eine Woche lang “Starthilfe” von mir… heißt: jeden Tag etwas aus meinem ganz persönlichen LIA-Alltag auf meiner Facebookseite & auf meinem Instagram-Account… So, und jetzt bin ich offiziell vollgepumpt mit Vorfreude. Und neugierig. Und gespannt…

Leben ist ansteckend!

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2 Kommentare

  1. Melissa sagt

    Hallo Anja,
    bei uns im Büro herrscht schon seit Monaten eine sehr angespannte Stimmung. Lange Zeit habe ich mich davon anstecken lassen. Da ich aber endlich verstanden habe, dass mir das nicht gut tut, versuche ich mich von dem Negativen, das mich nicht betrifft fern zu halten. Ich hab zwar auch einige belastende Baustellen im Büro-Alltag und die kann ich nicht so schnell auflösen, weil da andere Menschen mitmischen (bzw die Verursacher sind), aber ich versuche das als Ist-Zustand anzunehmen, nicht weiter daran herumzumäkeln und vor allem es nicht schlimmer zu reden, als es ist. Das heißt auch, dass ich nur mit einer mir sehr nahestehenden Person wirklich darüber rede im Büro. Mit allen anderen nicht. Aber damit geht es mir besser. Und alles andere vom Alltag mache ich mir so schön wie möglich. An besonders anstrengenden Tagen belohne ich mich dann mit Dingen, die mir Freude bereiten: Kino, Theater, ein besonderes Essen. Aber manchmal muss eben auch das Feierabend Bier sein. Das ich dann bewusst genieße, ohne über den vergangenen Tag weiterzugrübeln.
    Liebe Grüße,
    Melissa

    • Anja
      Anja sagt

      Liebe Melissa,

      angespannte Stimmung im Job wird auch in meinen Kursen häufig als Stresspunkt genannt… Ich wünsche Dir auf Deinem Weg, bei Dir zu bleiben und gut für Dich zu sorgen alles alles Liebe – und na klar brauchts ab und an auch mal ein “Feierabendbier”… bewusst genossen 😉

      Wir lesen uns… hoffentlich 🙂

      Anja

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