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Kartoffelsalat

Kartoffelsalat satt & Leserliebe | Meine Freitagslieblinge am 25. November 2016

Ich liebe Annas Blog [berlinmittemom.com] schon lange… und für so vieles, unter anderem auch für die schöne Aktion „Freitagslieblinge“, die sie ins Leben gerufen hat… Lasst Euch einfach mal überraschen, was das ist…. Ich bin nämlich diese Woche auch mit dabei 😉 Los geht`s: … Ah, Moment, apropos diese Woche… Wie hatten wir uns darauf gefreut, endlich einmal wieder eine Woche alle zusammen „Alltag“ zu haben – nachdem erst ich, dann der Mann, dann wieder ich… irgendwie war immer einer nicht da. Und das läuft, aber es ist nicht schön… Na jedenfalls hatten wir uns diese Woche so aufeinander gefreut – und lagen ab Dienstag abends wie Fallobst in der Ecke, weil uns ne saftige Erkältung der Reihe nach heimgesucht hat… Umso wichtiger, zwischen all dem Schädelbrummen, Niesen und Lamentieren die schönen Dinge nicht zu übersehen… Und da kommen die Freitagslieblinge ins Spiel: Mein Lieblingsbuch der Woche ist ein kein Buch, sondern ein Magazin, auf das mich meine liebe Kollegin Tina aufmerksam gemacht hat… moment by moment, das neue Magazin für Achtsamkeit: Oh… wie ich mich darauf freue, am …

richtig leben

Vom richtigen Leben

Nur, damit du Bescheid weißt: Es ist jetzt morgens acht Uhr. Ich sitze in Jogginghose und mit meinen dicken Kuschelsocken daheim am Rechner und verfasse diesen Beitrag. Wach bin ich schon seit fünf, da der Sohn aktuell einfach fit ist um diese Zeit… *Händeüberdemkopfzusammenschlag* Ich bin 37 Jahre alt. Habe BWL und Germanistik studiert (und abgeschlossen *grins*). Und ich habe die meiste Zeit während des Studiums in der wohl schönsten Groß-WG auf der ganzen weiten Welt gelebt… Inspiration & Austausch & Freundschaft & Wohlfühlen pur! Das Leben war mein Freund in dieser Zeit… Ich habe es in all seiner Vielfalt spüren dürfen. Liebeskummer, Prüfungsstress, Geldknappheit, Zweifel, Sorgen, Selbstfindung… alles war dabei… Ich habe GELEBT! Und mir viele Dinge gedacht für mich. Für die Zukunft. Und hauptsächlich ging es darum, es irgendwie anders zu machen als die da draußen… Das „richtige“ Leben – damit konnte ich damals wenig anfangen. Das war mir ziemlich wurscht. Ich wollte MEIN Leben ganz allein erfinden. Gestalten. Ich war neugierig, randvoll mit Ideen, Lebenshunger, … Dann war das Studium irgendwann vorbei …

Vom Innen und Außen

Von Montagen, Nebel, Herbst und vom Innen und Außen

Als ich heute Morgen aus dem Fenster schaute, war es neblig… So richtig neblig. Dick und undurchlässig hing das Zeug im Außen. In den Bäumen um uns herum… Wir wohnen direkt am Wald und so gibt mir der Blick aus dem Fenster gleich am Morgen oft einen ersten Kick für den Tag. Natur. Ruhe. Das Spiel der Jahreszeiten – aktuell farbenfrohes Durcheinander. Herrlich. Als ich aber HEUTE Morgen so aus dem Küchenfenster schaute, da formten sich diese Gedanken: „Iiiiiiiihhh, Nebel. Na toll! Montag. Kalt. Nebel. Heute hier noch KEIN Feiertag… blablablablablabla…“ Ich musste lächeln. Mal wieder über meinen Wildwuchs im Kopf. Und blieb am Fenster stehen. Und erlaubte mir, den Anblick zu genießen… Denn eigentlich war da ein ganz wohliges Gefühl in mir. Hüllte mich dieser Nebel in eine ganz zauberhafte morgendliche Wohlfühlstimmung… Und ich musste an Feenstaub denken. Und das war irgendwie schön. Und so blieb ich also stehen und entdeckte nach und nach schöne kleine Details in diesem Morgendlichenherbstnebelwunderanblick. Schaute zum Beispiel dabei zu, wie ein besonders schönes, farbiges Herbstblatt sich vom Baum …

die innere Stimme hören

Kein Freitagnachmittag wie jeder andere

Es ist Freitagnachmittag und ich putze gerade in unserem Bad herum. Das macht mir keinen Spaß, ist aber nun einmal Teil meines Alltags (ja, auch mein Alltag ist nicht nur Glück pur ;-)… Und wie ich da so vor mich „hinputze“, da ist sie wieder… diese Gedankenlawine, die sich grau und trist durch meinen Kopf schiebt… Gedanke an Gedanke an Gedanke… Das geht heute schon den ganzen Tag so… Gefühlt eine Million dieser Dinger wabbern unmotiviert in meinem Kopf umher. Unmotiviert und laut. Und durcheinander. Und kommen dauernd wieder. Und ich denke: das hab ich doch vorhin schon mal gedacht… Wuuuahhhh… Früher war ich in solchen Momenten besonders gereizt, ausgelaugt, traurig, wütend… Auch zu anderen. … Ich unterbreche meine Arbeit. Lege das Putzzeug weg. Setze mich auf die Fliesen im Bad. Und höre meinen Gedanken zu… Und werde ein wenig traurig – denn ich komme ziemlich schlecht weg… Es geht im Großen und Ganzen um mich als Person, um meinen Weg, um die Dinge, die ich tue – und um die Dinge, die ich nicht …

Achtsamkeit lernen

Wochenglück-Rückblick 240916

Was hat Dich in dieser Woche glücklich gemacht? Das fragt sich regelmäßig die liebe Denise auf ihrem Blog www.fraeulein-ordnung.de … und hält so immer wieder schöne Momente & fröhliche Stunden fest. Eine feine Aktion, wie ich finde… legt sie doch den Fokus nicht auf all den Stress, die Hektik und den vermeintlichen Druck in unserem Alltag, sondern lässt uns bewußt innehalten, hinspüren, wahrnehmen… und je öfter wir das tun, umso mehr verschiebt sich meines Erachtens der Blickwinkel – hin zu den Dingen, die uns guttun, berühren, glücklich machen… hach… Und so habe auch ich in dieser Woche einmal bewußt darauf geachtet, wann mein Herz ganz besonders hüpft und es notiert & dokumentiert… Diese Luft… Du trittst früh morgens aus dem Haus und da ist sie… diese klare, kühle Herbstluft… Die Sonne knallt vom Himmel, jeder Atemzug ist ein Genusss. Dieses wunderschöne Herbstwetter – ja, das hat mich diese Woche glücklich gemacht… Was ich ausserdem sehr genossen habe: meine Routine… ja, klingt komisch, aber ich bin ein Liebhaber von Routine geworden. Wenige Highlights, aber dafür ganz viel …

denken-machen

Ich denke, ich mach das mal anders.

Ich denke: Aufräumen! Jetzt! Und mache Pflaumenkuchen. Mit Streuseln. Ich denke: Der Artikel muss heute unbedingt noch fertig werden. Und mache Eiswettessen mit dem Sohn. Ich denke: Diese Selbständigkeit… puh!! Und mache einfach weiter und weiter und freue mich. Weil es gut ist. Ich denke: Was für eine tolle Frau [… und ich dagegen, naja…]. Und mache mein Mailpostfach auf, um ihr genau das zu schreiben. Vielleicht stimmt sie einem Interview für meinen Blog zu? Ich denke: Überall diese Koffer! Einpacken. Auspacken. Umpacken… Ich krieg die Krise… Und mache neue Reisepläne. Ich denke: Ich sollte eine To do-Liste schreiben. Es ist so viel, woran ich denken muss. Und mache ein paar tiefe Atemzüge. Auf meinem Kissen. Ich denke: Ob das gut geht? Und mache mein Gedanken-Büchlein auf. Da steht: „Vertraue dem Prozess.“ Ich denke: Ich kann das nicht! Und mach mich auf den Weg in den Blumenladen. Denn Blumen tun mir gut. … Ja, ich denke viel. Irgendwie echt viel. Immernoch. Und früher hat mich das WAHNSINNIG gemacht… Ständig hat der Kopf mir Anweisungen gegeben. …

Landei-Heimat-Erzgebirge

Wie ich offiziell zum Landei wurde

Es ist schon beeindruckend, welche unglaubliche Zufriedenheit und Ruhe mich durchströmt, wenn ich durch meinen Wald im Erzgebirge laufe… Ich Landei ich! Hab es grad wieder ausprobiert – klappt und klappt und klappt! Immer noch, immer wieder… Und endlich auch kann ich es annehmen und genießen! ENDLICH! Das war nicht immer so… Aufgewachsen in einem kleinen Dorf in der Nähe von Oberwiesenthal hatte ich gerade als Jugendliche oft das Gefühl, die Welt dreht sich irgendwo anders, aber sicherlich nicht da. Alles war so klein, so eng, so traditionell, so vorhersehbar… Und deshalb wollte ich weg! Klingt auf den ersten Blick rebellisch, war es aber nicht… denn die Stadt, die ich mir zum Studieren aussuchte, war grade mal eine Stunde entfernt von daheim – also konnte ich relativ oft und relativ schnell in meine „heile Land-Welt“ abtauchen, wenn das Leben da draußen mir mal wieder über den Kopf wuchs… und das tat es. Oft. Also kam ich ganz schick „zu Besuch“… In Wirklichkeit jedoch atmete ich weiterhin im Erzgebirge Energie und funktionierte in der Stadt… und fühlte …

Immer wenn Du Kuchen brauchst...

Immer wenn Du Kuchen brauchst…

… dann ist kein Kuchen da. So geht es mir zumindest… Oft. Ich fange dann an zu überlegen und es wird schnell unübersichtlich in meinem Kopf. Was hab ich da? Was brauch ich noch? Manchmal bahnt sich sogar leichter „Stress“ an, … zu viele Zutaten NICHT DA! Und am Ende wird der dringende und verständliche Wunsch nach einem Stück frischen, selbst gemachten, fluffigen Kuchen verworfen … Kuchen? Bitteschön! Doch HALT! STOPP! ACHTUNG! … es gibt Rettung. Hoffnung. Kuchen. Denn seit einiger Zeit besitze ich ein olles Papierchen, auf dem ich mir … zugegeben schon vor Jahren… hurtig und flott ein Rezept notierte, welches zu mir und meinen schnellen Eingebungen passt. Einfach. Schnell. Lecker. Und am Wochenende ist genau DAS mir wieder eingefallen. Als es wieder einmal soweit war, dass ich Lust auf das „kleine Glück“ bekam. Also hab ich gesucht, nicht gefunden, Mama angerufen und dank Mama (die ihr olles Papierchen mit dem Rezept ruckzuck zur Hand hatte) keine Stunde später in ein wunderbar fluffiges Stück frischen Kuchen gebissen. Zwar meinte der Sohn, dies sei …

Ausgelassen sein

Ausgelassen sein … und ein bisschen erwachsen

Erwachsensein find ich manchmal doof (darf man das eigentlich laut sagen?)… Besonders doof finde ich es, wenn ich merke, dass es mir den Blick verstellt – auf mich. Mich am Ausgelassen sein hindert. Mir Genuss-Momente im Leben klaut. Weil ich die Dinge „erwachsen-kompliziert“ mache. Und weil ich denke und denke und denke … Bedenken habe (schon wieder was mit denken ;-))… In meinem Kopf die Schubladen auf und zu gehen und ich erwachsen daneben stehe und es zulasse… Oft bin ich dann traurig und etwas hilflos. Bis vor Kurzem… Ausgelassen sein? – Check Vor Kurzem nämlich hab ich etwas ausprobiert: Und zwar hab ich mal den Blickwinkel verschoben. Oder verschenkt. Wie man es nimmt … Fand ich ne gute Idee. Machen die Kreativen auch immer… so entstehen zum Beispiel coole Möbel (unter anderem Tische, die von der Decke hängen und keine Beine haben… nur so am Rande)… Aber ich schweife ab… Zurück zum Ausgelassen sein… Was hab ich getan? Ich habe mich als Mama mal etwas zurück genommen und mich auf meinen Sohn eingelassen… ohne …

Also der Alltag, der hat auch was…

… dachte ich mir eben so, als ich unsere 12 von 12 im April hochgeladen habe… April? Echt schon wieder Zeit für die wunderbare Aktion von draussennurkaennchen, bei der man am 12. des Monats seinen Tag in 12 Bildern zeigt…?? JA! Also auf in unseren Alltag. Auch, wenn ich das Gestern heute zeige: Unser Butterkönig schaut noch etwas unpässlich aus der Wäsche, als ich ihn zu früher Stunde an seinem Frühstücksdienst erinnere… macht sich dann aber recht gut. Brötchen da, Kita-Box dort – er hat gut zu tun… Anschließend bin ich gefragt: eine Runde ausmalen mit dem Sohn… Schnecken mag ich aktuell besonders gern. Liegt eventuell daran, dass sie einem das Thema „Entschleunigung“ so ganz praktisch vor Augen führen… Jetzt aber… immernoch im Schlafanzug… haaaalllllooooo… anziehen…….. Ähm, klappt das bei Euch auch so prima? Nach 1000 guten Worten und auch ein paar scharfen dazu ist es endlich geschafft. Das Kind weilt gewaschen, angezogen, satt und glücklich in der Kita und ich kann loslegen… Es ist jetzt 7:52 Uhr. Von wegen! Muss irgendwie?! auf die Taste …