Alle Artikel mit dem Schlagwort: Augenblick

Kleine Botschaften zu Weihnachten süß verpackt

Was ich Dir sagen will… Kleine Botschaften zu Weihnachten süss verpackt

Oh wie ich mich freue, dass ich Euch tatsächlich noch meine kleine feine Weihnachts-Idee für liebe Menschen hier auf dem Blog zeigen kann… UND dass sogar noch vor dem Fest. Ganz ohne etwas zu verraten. Denn – vielleicht erinnert Ihr Euch noch – ich schrieb ja diese Woche darüber, wie das bei uns mit Weihnachten so ist und dass sich die Sache mit dem Kartenschreiben in diesem Jahr nicht ergeben hat, dafür aber etwas anderes am „Werden“ ist… Zaubernüsse  Als ich neulich Abend nämlich ganz versunken Walnüsse aus dem Nikolaussäckchen vom Sohn aufknackte, da kam mir eine Idee…       … wie es wohl wäre, wenn ich einfach kleine Botschaften für liebe Menschen in den Nüssen verstecke? Passend zur jeweiligen Person. Ich malte mir aus, dass ich so an Weihnachten ein paar ganz persönliche Worte „verschenken“ könnte. Einen Wunsch vielleicht oder ein schönes Zitat, eine gemeinsame Erinnerung, einen Liedtext… Was immer mir zu der betreffenden Person einfallen würde, ich könnte es in einer kleinen Nuss verwahren & schenken. … Und so habe ich die Abende darauf ganz …

Weihnachtsstress

Wie ich das mit dem Weihnachtsstress mache?

Gestern, nachdem ich das gefühlt 1000-ste Weihnachtsmarkt-Bild auf Instagram gepostet habe, erreichte mich die Frage einer lieben Leserin, wie ich das denn alles so mache. Mit diesem ganzen Weihnachtsstress… Ist ja doch recht viel zu tun und bei mir wirkt es so, als wäre ich total relaxed. Und irgendwie dauernd auf dem Weihnachtsmarkt 🙂  Und da habe ich mir gedacht, ich schreib mal darüber, wie das bei uns so läuft in der (Vor)Weihnachtszeit. Und wie wir das als Familie mit Weihnachten so handhaben. So ein wenig über unsere Weihnachtsamkeit eben… Generell muss man wissen, dass Weihnachten und die Zeit davor für mich persönlich schon immer eine Herzenssache ist. Ich bin aufgewachsen in einer Region Deutschlands, in der Weihnachten DIE Zeit des Jahres ist. Viele Rituale, viele Traditionen, viele Lichter, viel Glanz. Und besonders in der Vorweihnachtszeit bin ich sowas von verknallt in mein Erzgebirge… Doch manchmal, manchmal bin ich auch ein wenig traurig. Dann nämlich, wenn ich dort und anderswo Menschen erlebe, die diesen ganzen Glanz im Außen nicht (mehr) auf ihr Inneres übertragen können… …

Über Wünsche zu Weihnachten

Wie ich meine Wünsche zu Weihnachten verlor

Es ist der erste Advent 2017. Der Tag, an dem ich meine Wünsche zu Weihnachten verlor. Ich bin gerade aufgewacht. Allein in meinem „Kinderzimmer“. Da, wo ich früher so gerne war und wo ich heute mit Mann und Maus unterkomme, wenn wir hier sind. Bei meinen Eltern. Von weitem höre ich den Kleinen, der gerade nach dem Opa ruft… Dann das Klappern des Ofentürchens im Keller. Dann wie Opa antwortet, die Treppe hochkommt und die Stimmen gemeinsam weggehen und leiser werden. Ich bleibe noch ein wenig so liegen. Genieße dieses warme, wohlige Gefühl, welches sich da gerade in mir breit macht. Zuhause. Ich bin zuhause. In so vielerlei Hinsicht… Irgendwann stehe ich auf. Gehe zu dem großen Fenster, das ich schon damals so sehr liebte. An dem ich saß, wenn ich Liebeskummer hatte. Oder andere Sorgen. Hier, in meinem alten Kinderzimmer… Wie schön es hier ist, denke ich, während mein Blick über die Landschaft gleitet. Schön. Still. Vertraut. Und ich tauche ganz ein. In diesen Moment. Höre nur verschwommen noch den Kleinen, wie er weiter auf …

Landleben

LIA goes Landleben… und du kommst mit!

„Kannst Du mich bitte mal in den Arm kneifen?“… Ich stehe auf einer Wiese. Neben mir mein Mann, der mir mit Schmackes in den Oberarm zwickt. Und beide müssen wir lachen. Und weinen. Und beim Weinen wieder lachen. Denn es ist nicht irgendeine Wiese, auf der wir hier stehen, sondern unser Traum im Erzgebirge, der vor ungefähr sechs Jahren genau als solcher begann… Aber von vorn: Wie gesagt – mehr als sechs Jahre ist es her, da standen mein Mann und ich fast an gleicher Stelle und er erzählte mir von einem Traum, den er in der Nacht zuvor gehabt hatte. Darin gab es ihn und mich auf einem Balkon. Unserem Balkon. Und er erzählte, dass wir beide in seinem Traum da standen und runterschauten. Auf ein Kind, das da spielte… Unser Kind. Was man in diesem Zusammenhang vielleicht wissen muss: Mein Mann lebte zu dieser Zeit in München, ich in Chemnitz. Wir waren beide unabhängig, frei, beruflich engagiert und pendelten jedes Wochenende. Kind? Nicht in Sicht… Und als wir an diesem Tag da so …

Ruhe

Warum Freitag der 13. mich mal kann…

Boah! Da ist man noch nicht einmal richtig wach, schon steht er auf der Matte. Dieser Freitag der 13. … Find ich persönlich ja ein wenig aufdringlich, aber naja. Großkotzig und breit grinsend steht er da und ruft mir zu: „Hey Du Menschlein! Hier bin ich! Nimm Dich in Acht!“ Und ich, überfordert und verschlafen, schau kurz nach links und rechts. Checke die Lage. Und bin verwirrt. …  Denn es is nix…. Der Kater liegt schnurrend im Sessel, der Mann macht in der Küche gerade Kaffee für uns beide und das Kind ist freiwillig im Bad. Zähne putzen. Hä? Was denn nun jetzt? Guter Tag? Schlechter Tag? Kann mir bitte mal jemand helfen? Der Typ da auf der Türschwelle isses ja wohl anscheinend nicht. Oder doch? Naja, ein wenig realitätsfremd erscheint der mir schon… Dieser Freitag der 13. Ich schalt mal das Radio ein… Nicht, dass ich mir so früh am Morgen womöglich noch eigene Gedanken machen muss… Oh toll. Fröhlich dudelt es vor sich hin, dieses Radio, … und ich sitze auf der Eckbank. …

Du & Ich Liebe zum Kind

DU & ICH

Ganz allmählich wirst Du wach neben mir… und ich muss schmunzeln, denn eingeschlafen bist Du gestern in Deinem Bett. „Na, was machst Du denn hier?“ flüstere ich leise. Als Antwort bekomme ich patsch! einen Arm um den Hals geschmissen und zwei kleine kalte Füße in den Bauch gedrückt. Große Liebe. … ganz still liege ich da, möchte diesen Moment am liebsten in ein großes Einweckglas packen. Irgendwie. Und ein wenig später, wir liegen immernoch verkuschelt beisammen, höre ich Dir zu, als Du anfängst zu erzählen… von Deinem Traum letzte Nacht, Deinem Wackelzahn und wie ich den denn finde, von der Turnstunde gestern und dem Ballspiel mit dem Fangen und und und… Wachquatschen nenne ich gern, was Du da jeden Morgen mit mir machst. Und gleichzeitig ist es der schönste Start in den Tag, den ich mir vorstellen kann. Plötzlich springst Du auf, rennst los. Nur um gleich darauf mit der neuen Brotbox unterm Arm wieder vor meinem Bett zu stehen und weiter zu quatschen. Ohne Punkt und Komma. Ich ergebe mich verliebt und stehe auf. …

Soulfood Kartoffel und Pastinake Suppe

Zeit für Soulfood

Wie ich ihn liebe, diesen Herbst! So ganz und gar. So insgesamt. Das Kühle & Frische am Morgen, die Farben, das Licht, das Sehnsuchtsvolle irgendwie… Und besonders auch diese Momente am späten Nachmittag, wenn du noch draußen rumturnst, weil doch grad noch Sommer war – und irgendwie aber doch schon gleich die Sonne untergeht und dann nur noch diese Kälte da ist, die ein wenig aufdringlich in dich reinkriecht… Kennst Du das? Ich wickle mich dann gern noch etwas fester in meine zu dünne Jacke und genieße diese ganz eigene Vorfreude: Die auf zuhause… auf dieses wunderbare Gefühl, ein wenig müde und durchgefroren, aber glücklich den Schlüssel im Schloss umzudrehen. Nach Hause zu kommen. In mein Heim – zu Tee, Kuscheldecke und Duftkerze. UND einem wärmenden Essen, das nach einem langen Tag die Seele streichelt. Zeit für Soulfood Wie gestern zum Beispiel… Der Sohn und ich hatten genau SO einen langen Tag mit Kita und Sport und überhaupt – und als wir dann irgendwann mit Kälte und Müdigkeit in den Knochen daheim waren, gab es …

aus dem Herzen leben

Aus dem Herzen heraus leben

Ich bin noch ganz verschwurbelt*, denn ich hatte Familienzeit. Man kann auch Urlaub sagen, aber mit dem Wort hab ich es persönlich nicht so… Da schwingt mir zu oft „Rettungsanker“, „Auszeit vom Leben“ oder auch ein tiefer Seufzer mit… Und ein „Das habe ich mir jetzt aber verdient!“ Und das ist es für mich so gar nicht. Deshalb habe ich es ein wenig umbenannt. Aber ich schweife ab… Ich hatte also Familienzeit. Und mein Herz hüpfte schon Tage vorher bei der Vorstellung, meine kleine Familie nicht nur am frühen Morgen und zum Abendessen bei mir zu haben (wenn überhaupt), sondern 24 Stunden! Und das viele Tage lang! Wobei: der Sohn ohne seine Kindergarten-Kumpels, der Mann ohne Termine, ich ohne meine Schreiberei… Würde das gutgehen? Familienzeit – Wie wird es sein? Meine Gedanken drehten Dauerschleife… Und ich fragte mich ernsthaft, was sie mir wohl sagen wollten. Ja, die „schönste Zeit des Jahres“ ist etwas, das viele Menschen herbeisehnen, worauf sie regelrecht das ganze Jahr hinleben (siehe oben)… Da sind Erwartungen im Spiel. Wie es sein soll. …

nationalpark hohe tauern

Vertraue dem Leben…

Letzte Woche waren wir für ein paar Tage in den Bergen. Spontan. Die Idee dazu hatten wir genau eine Woche davor. Besser gesagt – die Idee flatterte uns in Form einer E-Mail mit genau den richtigen Worten ins Haus und wenige Telefonate später war die Sache geritzt. Das mit dem Kofferpacken verdrängte ich erfolgreich – genau genommen bis zum Morgen der Abreise… und da siegte dann das Bauchgefühl und ich sammelte die Sachen zusammen, die sich richtig anfühlten und vertraute darauf, dass sich alles schon finden würde… Und das tat es dann auch. Im allerbesten Sinne… … denn schon am ersten Tag nach unserer Ankunft stolperten wir mehr oder weniger zufällig in ein ganz unerwartetes, zauberhaftes Abenteuer. Angedacht war eigentlich eine „geführte Wanderung zu einem Wasserfall“ – was daraus wurde, war ein Erlebnis der besonderen Art… Da wir mit Kind unterwegs waren, gab es von Anfang an die Devise „Wir schauen, was geht und wie es geht.“ … und unsere wunderbare Wander-Begleitung ließ sich voll und ganz ein – auf uns, den Kleinen und seine …

liebe ist bedingungslos

Was muss ich tun, um geliebt zu werden?

Zu Besuch bei meinen Eltern. Mittagszeit. Wir alle haben gut gegessen. Nun grinsen wir uns gegenseitig kurz an und dann verzieht sich jeder irgendwohin. Denn nach einem guten Mittagessen ist daheim am Wochenende RUHEZEIT… Jeder wie er will. Hauptsache ne Pause… Ich für meinen Teil schau mir mein Kind an, das den ganzen Vormittag draußen getobt hat und befinde, dass es eine gute Idee ist, mich mit ihm ins Bett zu kuscheln. Keine fünf Minuten später schläft der Räuber, obwohl er mir natürlich vorher noch mehrmals versichert hat, dass er KEIN BISSCHEN müde ist… Da liegt er nun, der süsse Kerl… Ich beobachte ihn noch eine Weile und schlafe wohl irgendwann darüber ein… … Ich werde wieder wach, als der Sohn über mich drüber aus dem Bett krabbelt. Er will zu Oma… Dann höre ich als nächstes die Türklingel. Dann Lachen. Dann meinen Bruder und seine Freundin. „Ach wie schön.“, denke ich und beschließe aufzustehen. Treppe runter, voll und ganz damit beschäftigt, die Augen nach dem Schläfchen irgendwie aufzubekommen,… steht da breit grinsend mein Bruder… …