Alle Artikel mit dem Schlagwort: Augenblick

Ruhe annehmen - die Natur machts vor

Über dieses „zur Ruhe kommen müssen“ so kurz vorm Advent…

Bähm! Mitte November is durch! … und im Radio sagen sie diese Woche, dass es noch 40 Tage bis Weihnachten sind. Nur noch 40 Tage bis zum Fest der Liebe also… Quietschend hüpfe ich auf dem Autositz hin und her und freu mich – mein Sohn schaut mich komisch an. Und auch in den Gesichtern der meisten Leute, bei denen ich das Thema in den darauffolgenden Tagen mal anschneide,  lese ich eher Panik bis Verzweiflung als wohlige Vorfreude… Da wird von noch gefühlten 15 Weihnachtsfeiern in Büro, Schule, Kita, Sportverein, Freundeskreis & was weissich erzählt. Und von Familien-Hin-und-Her wegen der Feiertage: wer wann wie wo mit wem was macht… Von Druck, den man hat, DIE Plätzchen zu backen, wirklich hübsch zu dekorieren, Adventskalender mit WOW-Effekt zu basteln, sinnvolle und vor allem nachhaltige Geschenke zu shoppen,… Von Weihnachtsbaumsucherei, Weihnachtsmarktbesucherei, Weihnachtsessenaussucherei und -auftafelei, etc. pp… Und von all dem, was in der Adventszeit auf Arbeit noch fertig werden muss, damit man dann die paar ruhigen Tage um Weihnachten auch wirklich mal ohne „Zwischenfälle“ aus dem Büro genießen kann… …

Hallo Baby

Hallo Baby!

Es war ein chaotischer heißer Sommertag inmitten von Koffern und Umzugskartons, als die Worte zum ersten Mal fielen… Schon die ganze Woche hatte ich so ein Gefühl gehabt. Und so ein verdächtiges Strahlen in den Augen, wie mein Mann später sagte 😉 Nun war es Gewissheit… und wir beide überglücklich! Wie wir da saßen inmitten unserer Kisten & Kartons und uns anhimmelten wie zwei verliebte Teenager – nie werde ich diesen Moment vergessen:  „Hallo Baby!“ Zwei kleine Worte, die so viel Glück und Freude in unser Leben gebracht haben – und mittlerweile fest zu uns gehören, als Bestandteil eines ganz zauberhaften Rituals… Denn der große Bruder in spe, der sich schon so so lange ein Geschwisterchen gewünscht hatte, flüstert sie jeden, wirklich jeden Morgen sofort nach dem Aufwachen ganz leise und liebevoll meinem Bauch zu…  „Hallo Baby!“ Leise und liebevoll… das beschreibt unsere Familie insgesamt gerade ziemlich gut… und leise und liebevoll fühlt sich auch diese Schwangerschaft irgendwie an. Ganz sachte ist sie in unser Leben gekommen (wir hatten kaum noch zu hoffen gewagt)… Und ganz …

mit Meditation zu innerer Ruhe finden

Wie ich zum Meditieren kam

Es ist schon eine Weile her, da gab es auf meinem Instagram-Kanal ein für mich überwältigendes Feedback auf eine kleine Umfrage, die ich gestartet hatte… Es ging um einen Beitrag zum Thema „Meditation“… Da es eh schon immer mal wieder Mails von Euch gegeben hatte mit der Bitte, doch einmal darüber zu schreiben, hatte ich einfach auch dort nochmal nachgefragt und auch wieder ein wunderbar liebevolles JA! aus allen Ecken bekommen 😉 … Doch da war ein Widerstand. Irgendetwas in mir sperrte sich, darüber zu schreiben… Ja, ich bin Achtsamkeitstrainerin und sicherlich gäbe es viel über Meditation zu schreiben & auch darüber, warum das bitteschön jeder machen sollte… Doch genau DAS kann ich nicht! Weil sich einfach alles in mir wehrt, bei Themen wie Achtsamkeit & Meditation mit „Fakten“ um die Ecke zu kommen… Vielmehr möchte ich Erfahrungen ermöglichen, wenn Menschen von sich aus dazu bereit sind… Denn glaubt mir, ihr spürt ganz von selbst diese Sehnsucht nach innerer Ruhe und einem bewussteren Leben… und ihr macht Euch auf den Weg, wenn ihr dazu bereit sind… Und …

langsam leben

Über die Entdeckung der Langsamkeit

 Jetzt ist es schon einige Wochen her, dass wir auf`s Land gezogen sind… Und seitdem ist es hier auf dem Blog und überhaupt sehr ruhig geworden…  Ich bin ganz ehrlich – es ging nicht anders 😉 Denn stell Dir vor, Du hast über viele Jahre hinweg einen Traum, eine Idee, die Dein Herz nicht loslässt… und trotz Rückschlägen, viel Risiko, Unwägbarkeiten und so manchem Zweifel zwischendurch ist das alles plötzlich doch Realität und Du mittendrin! Ich sag Dir – das ist Leben pur! So intensiv und echt, dass es mich die ersten Wochen tatsächlich ein wenig sprachlos gemacht hat. Und ja, auch Glücks-Tränen kullerten so oft wie lange nicht…  Doch wie sieht es nun aus, unser „neues“ Leben? Und was daran ist so anders? So besonders für uns? Die Entdeckung der Langsamkeit Auf jeden Fall ist da diese Ruhe… Ganz selbstverständlich ist sie da. Immer. Und das macht so viel mit uns…  So lässt sie mich zum Beispiel ganz intensiv wahrnehmen, wie sehr ich Teil dessen bin, was mich hier umgibt… Teil der Natur. Lärm, Ampeln, …

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Naturliebe an unsere Kinder weitergeben: Sparda-Bank Nürnberg & WWF verlosen 350 Baumentdecker-Sets an Kindergärten in Nordbayern

[Werbung] Gerade bin ich wiedergekommen von meinem morgendlichen Spaziergang im Wald. Wie ich dieses Gefühl liebe, Teil zu sein von etwas… und wie ich sie schätze, diese tiefe innere Ruhe, Zufriedenheit und Verbundenheit, die sich einstellt, wann immer ich in der Natur unterwegs bin. … Schaue ich so auf mein bisheriges Leben zurück, so kommt diese Liebe zum Wald, ja zur Natur generell, nicht von irgendwo… und ich muss ein wenig schmunzeln, wenn ich so darüber nachdenke, wie das eigentlich war… Ganz deutlich sehe ich ihn vor mir, meinen Opa. Wie er pfeifend mit Hut, Karohemd und Rucksack mit uns durch den Wald streifte… Ja, er war es, der uns Kinder damals vertraut machte mit all den kleinen Wundern in der Natur. Immer wieder & mit einer Leidenschaft, die mich heute noch warm durchströmt, wenn ich an ihn denke. Wie oft packte er meinen Bruder und mich ein und machte mit uns Wanderungen und Ausflüge in den Wald, erklärte Baumarten, Pflanzen, Tierspuren oder ging mit uns in die Pilze. Und was waren wir Kinder glücklich, …

Ist das Leben schön? Manchmal ja.

Wir zelebrieren den Mangel – und werden immer unzufriedener

Erst letzte Woche passierte es wieder: „Och Anja, Dein Optimismus und Deine gute Laune sind manchmal echt eine Herausforderung!“  Wobei „Herausforderung“ hier gern auch durch „nervig“ oder  „anstrengend“ ersetzt werden darf.  Und tatsächlich hab ich mich schon daran gewöhnt, als Gute-Laune-Bär ab und an anzuecken. Mittlerweile setzt in solchen Momenten dann so eine Art Reflex bei mir ein: Ich muss die Person, die das sagt, SOFORT umarmen. Das wiederum löst dann gern ein kurzes Brummen & Augenrollen bei eben dieser Person aus – bevor sie aufgibt und in breites Grinsen verfällt. Und ich mit. Und manchmal auch noch Leute drumrum… Letzte Woche aber war es ganz anders: Da ging dieser Bemerkung ein wirklich lang anhaltender Jammermonolog voraus, der etwas mit mir machte… Die Person sprach u. a. darüber, dass das Hotel im Urlaub nicht so gut wie erwartet gewesen sei. Dass aber die paar Tage ja wichtig gewesen wären, da ja sonst keine Zeit für Pausen sei, weil es immer so viel zu tun gäbe. Und überhaupt, wie wenig in der Firma für die Mitarbeiter …

Was brauche ich?

Was ich will & was ich brauche

Manchmal ist es sehr ruhig hier auf dem Blog. Und auf Facebook. Und auf Instagram… Meist ganz ohne Ankündigung. Und ohne Plan. Eher passiert es einfach, dass von Zeit zu Zeit Bedürfnisse anklopfen und sich zu mir setzen. Und wir dann reden. Über das Leben. Und wie es sich so anfühlt. Manchmal auch über diese wilde schnelle Zeit da draußen… Und ganz oft, da geht es auch darum, wie ICH diese wilde schnelle Zeit erlebe, wie ich durch meine Tage gehe. Warum ich mache, was ich mache. Und wie es mir damit geht. Und ob tatsächlich ICH da unterwegs bin oder ob der Autopilot angesprungen ist und ich renne und renne und renne… gesteuert von den alten Geschichten… wie etwa dieser hier: „Bäh!“ Ich stehe vorm Spiegel und strecke mir ausgiebig die Zunge raus… Der Tag ist gerade wenige Stunden alt und schon doof! Und ich auch! Und das Leben sowieso! Nichts will wie ich will… Ich habe heute einen wirklich wichtigen Termin – und fühle mich wie Kunstrasen. Schlapp. Müde. Krank. Und wie ich …

Ich habe Angst

Ach Angst…

Wer hier schon länger mitliest, kennt die Geschichte hinter diesem Blog. Weiß, dass es mir nicht darum geht, dieses Leben immer toll zu finden, sondern vielmehr bewusst hinzuschauen, in welcher Vielfalt es uns begegnet, was es für uns bereithält – und auch, was es uns lehren will… … Vorhin beim Aufräumen fiel mir ein Spruch in die Hände zum Thema „Angst“… und ich setzte mich in Ruhe hin und ließ sie kommen… die Erinnerungen an meine Angst. Und daran, wie präsent sie lange Zeit in meinem Leben war…  Diese Angst, nicht gut genug zu sein. Nicht dazuzugehören. Fehler zu machen. Nicht gemocht zu werden… Immer war sie mit dabei, wenn ich morgens rausging, um dieses Leben zu leben… Und immer wieder hielt sie mich auf, wenn ich mit strahlenden Augen und voller Schmackes irgendwo lang wollte, wo ich noch nicht war… Hielt mich zurück und erzählte mir, dass das nicht geht. Und dass ich das nicht kann. Und was ich alles verlieren könnte, wenn… Bisweilen auf sehr brutale Art und Weise! Wie an diesem einen …

Im Januar

Das Schöne im Blick behalten – Freitagslieblinge

Erst kürzlich habe ich gelesen, dass laut Meteorologen der Dezember 2017 und der Januar 2018 zusammengenommen die dunkelsten Monate seit Jahrzehnten waren. Uff… Immer wieder habe ich geduldig und liebevoll versucht, mich nicht runterziehen zu lassen. Den Blick auf die positiven Aspekte zu richten… Klappte im Dezember auch ganz gut – so mit Weihnachten und Lichterglanz… Aber der Januar drückte mir dann doch irgendwann auf die Stimmung. Und ja, vielleicht bin ich auch deshalb letzte Woche in die Offensive gegangen und habe meine Aktion „Mach Dir Deinen Alltag schön!“ wieder aus der Schublade gekramt und neu aufgelegt (DANKE übrigens an alle, die auf Instagram unter #machdirdeinenalltagschön noch immer ihre schönen kleinen Alltags-Momente teilen. Das macht mich wirklich happy und darf gern noch länger passieren ;-)).  … Doch was hat das alles jetzt eigentlich mit den Freitagslieblingen zu tun? Und Freitagslieblinge? Was ist das eigentlich? Nun, mitten in dieses graue Grau hinein erreichte mich diese Woche eine E-Mail – von meinem Bruder! Und ja, wer hier regelmäßig mitliest, weiss, dass mein „kleiner Bruder“ (er ist über …

Alltag ist schön

Und nochmal: Mach Dir Deinen Alltag schön!

Vor mehr als zwei Jahren schon hatte ich die Idee zu der Artikel-Serie „Mach Dir Deinen Alltag schön!„. Eigentlich in regelmäßigen Abständen sollte es hier auf dem Blog kleine Anstupser/Ideen/Inspirationen geben, die uns gerade auch im Alltag guttun. Dinge eben, die auch unser Alltag verdient hat 😉 Weil ich es unfair finde, dass er ein so schlechtes Image hat. Unser Alltag. Denn sind wir mal ehrlich: Jeder hackt auf  ihm herum. Gönnt ihm die schönen Dinge nicht und verschiebt diese lieber ins Wochenende, in den Urlaub, ins Sabbatical oder auf die Rente… Und überhaupt – was wurde nach Weihnachten und Silvester wieder geschimpft, alles Schöne sei nun vorbei und er wieder da. Der Alltag *Gesichtverzieh*   Alltag – Ich liebe Dich! Dabei hat der arme Kerl doch gar nix gemacht. Er ist einfach nur da und wartet darauf, dass DU und ICH ihn formen und füllen. Gestalten und leben. Und was tun wir stattdessen? Ackern so wie immer und oft auch noch unglücklich durch die Gegend und denken, dass uns das irgendwie weiterbringt. Anerkennung bringt… Und am …