Alle Artikel mit dem Schlagwort: Augenblick

Das Baumentdecker-Set: Seil, Thermometer, Pinsel, Becherlupe, Kartenset uns noch viel mehr.

Naturliebe an unsere Kinder weitergeben: Sparda-Bank Nürnberg & WWF verlosen 350 Baumentdecker-Sets an Kindergärten in Nordbayern

[Werbung] Gerade bin ich wiedergekommen von meinem morgendlichen Spaziergang im Wald. Wie ich dieses Gefühl liebe, Teil zu sein von etwas… und wie ich sie schätze, diese tiefe innere Ruhe, Zufriedenheit und Verbundenheit, die sich einstellt, wann immer ich in der Natur unterwegs bin. … Schaue ich so auf mein bisheriges Leben zurück, so kommt diese Liebe zum Wald, ja zur Natur generell, nicht von irgendwo… und ich muss ein wenig schmunzeln, wenn ich so darüber nachdenke, wie das eigentlich war… Ganz deutlich sehe ich ihn vor mir, meinen Opa. Wie er pfeifend mit Hut, Karohemd und Rucksack mit uns durch den Wald streifte… Ja, er war es, der uns Kinder damals vertraut machte mit all den kleinen Wundern in der Natur. Immer wieder & mit einer Leidenschaft, die mich heute noch warm durchströmt, wenn ich an ihn denke. Wie oft packte er meinen Bruder und mich ein und machte mit uns Wanderungen und Ausflüge in den Wald, erklärte Baumarten, Pflanzen, Tierspuren oder ging mit uns in die Pilze. Und was waren wir Kinder glücklich, …

Ist das Leben schön? Manchmal ja.

Wir zelebrieren den Mangel – und werden immer unzufriedener

Erst letzte Woche passierte es wieder: „Och Anja, Dein Optimismus und Deine gute Laune sind manchmal echt eine Herausforderung!“  Wobei „Herausforderung“ hier gern auch durch „nervig“ oder  „anstrengend“ ersetzt werden darf.  Und tatsächlich hab ich mich schon daran gewöhnt, als Gute-Laune-Bär ab und an anzuecken. Mittlerweile setzt in solchen Momenten dann so eine Art Reflex bei mir ein: Ich muss die Person, die das sagt, SOFORT umarmen. Das wiederum löst dann gern ein kurzes Brummen & Augenrollen bei eben dieser Person aus – bevor sie aufgibt und in breites Grinsen verfällt. Und ich mit. Und manchmal auch noch Leute drumrum… Letzte Woche aber war es ganz anders: Da ging dieser Bemerkung ein wirklich lang anhaltender Jammermonolog voraus, der etwas mit mir machte… Die Person sprach u. a. darüber, dass das Hotel im Urlaub nicht so gut wie erwartet gewesen sei. Dass aber die paar Tage ja wichtig gewesen wären, da ja sonst keine Zeit für Pausen sei, weil es immer so viel zu tun gäbe. Und überhaupt, wie wenig in der Firma für die Mitarbeiter …

Was brauche ich?

Was ich will & was ich brauche

Manchmal ist es sehr ruhig hier auf dem Blog. Und auf Facebook. Und auf Instagram… Meist ganz ohne Ankündigung. Und ohne Plan. Eher passiert es einfach, dass von Zeit zu Zeit Bedürfnisse anklopfen und sich zu mir setzen. Und wir dann reden. Über das Leben. Und wie es sich so anfühlt. Manchmal auch über diese wilde schnelle Zeit da draußen… Und ganz oft, da geht es auch darum, wie ICH diese wilde schnelle Zeit erlebe, wie ich durch meine Tage gehe. Warum ich mache, was ich mache. Und wie es mir damit geht. Und ob tatsächlich ICH da unterwegs bin oder ob der Autopilot angesprungen ist und ich renne und renne und renne… gesteuert von den alten Geschichten… wie etwa dieser hier: „Bäh!“ Ich stehe vorm Spiegel und strecke mir ausgiebig die Zunge raus… Der Tag ist gerade wenige Stunden alt und schon doof! Und ich auch! Und das Leben sowieso! Nichts will wie ich will… Ich habe heute einen wirklich wichtigen Termin – und fühle mich wie Kunstrasen. Schlapp. Müde. Krank. Und wie ich …

Ich habe Angst

Ach Angst…

Wer hier schon länger mitliest, kennt die Geschichte hinter diesem Blog. Weiß, dass es mir nicht darum geht, dieses Leben immer toll zu finden, sondern vielmehr bewusst hinzuschauen, in welcher Vielfalt es uns begegnet, was es für uns bereithält – und auch, was es uns lehren will… … Vorhin beim Aufräumen fiel mir ein Spruch in die Hände zum Thema „Angst“… und ich setzte mich in Ruhe hin und ließ sie kommen… die Erinnerungen an meine Angst. Und daran, wie präsent sie lange Zeit in meinem Leben war…  Diese Angst, nicht gut genug zu sein. Nicht dazuzugehören. Fehler zu machen. Nicht gemocht zu werden… Immer war sie mit dabei, wenn ich morgens rausging, um dieses Leben zu leben… Und immer wieder hielt sie mich auf, wenn ich mit strahlenden Augen und voller Schmackes irgendwo lang wollte, wo ich noch nicht war… Hielt mich zurück und erzählte mir, dass das nicht geht. Und dass ich das nicht kann. Und was ich alles verlieren könnte, wenn… Bisweilen auf sehr brutale Art und Weise! Wie an diesem einen …

Im Januar

Das Schöne im Blick behalten – Freitagslieblinge

Erst kürzlich habe ich gelesen, dass laut Meteorologen der Dezember 2017 und der Januar 2018 zusammengenommen die dunkelsten Monate seit Jahrzehnten waren. Uff… Immer wieder habe ich geduldig und liebevoll versucht, mich nicht runterziehen zu lassen. Den Blick auf die positiven Aspekte zu richten… Klappte im Dezember auch ganz gut – so mit Weihnachten und Lichterglanz… Aber der Januar drückte mir dann doch irgendwann auf die Stimmung. Und ja, vielleicht bin ich auch deshalb letzte Woche in die Offensive gegangen und habe meine Aktion „Mach Dir Deinen Alltag schön!“ wieder aus der Schublade gekramt und neu aufgelegt (DANKE übrigens an alle, die auf Instagram unter #machdirdeinenalltagschön noch immer ihre schönen kleinen Alltags-Momente teilen. Das macht mich wirklich happy und darf gern noch länger passieren ;-)).  … Doch was hat das alles jetzt eigentlich mit den Freitagslieblingen zu tun? Und Freitagslieblinge? Was ist das eigentlich? Nun, mitten in dieses graue Grau hinein erreichte mich diese Woche eine E-Mail – von meinem Bruder! Und ja, wer hier regelmäßig mitliest, weiss, dass mein „kleiner Bruder“ (er ist über …

Alltag ist schön

Und nochmal: Mach Dir Deinen Alltag schön!

Vor mehr als zwei Jahren schon hatte ich die Idee zu der Artikel-Serie „Mach Dir Deinen Alltag schön!„. Eigentlich in regelmäßigen Abständen sollte es hier auf dem Blog kleine Anstupser/Ideen/Inspirationen geben, die uns gerade auch im Alltag guttun. Dinge eben, die auch unser Alltag verdient hat 😉 Weil ich es unfair finde, dass er ein so schlechtes Image hat. Unser Alltag. Denn sind wir mal ehrlich: Jeder hackt auf  ihm herum. Gönnt ihm die schönen Dinge nicht und verschiebt diese lieber ins Wochenende, in den Urlaub, ins Sabbatical oder auf die Rente… Und überhaupt – was wurde nach Weihnachten und Silvester wieder geschimpft, alles Schöne sei nun vorbei und er wieder da. Der Alltag *Gesichtverzieh*   Alltag – Ich liebe Dich! Dabei hat der arme Kerl doch gar nix gemacht. Er ist einfach nur da und wartet darauf, dass DU und ICH ihn formen und füllen. Gestalten und leben. Und was tun wir stattdessen? Ackern so wie immer und oft auch noch unglücklich durch die Gegend und denken, dass uns das irgendwie weiterbringt. Anerkennung bringt… Und am …

Kleine Botschaften zu Weihnachten süß verpackt

Was ich Dir sagen will… Kleine Botschaften zu Weihnachten süss verpackt

Oh wie ich mich freue, dass ich Euch tatsächlich noch meine kleine feine Weihnachts-Idee für liebe Menschen hier auf dem Blog zeigen kann… UND dass sogar noch vor dem Fest. Ganz ohne etwas zu verraten. Denn – vielleicht erinnert Ihr Euch noch – ich schrieb ja diese Woche darüber, wie das bei uns mit Weihnachten so ist und dass sich die Sache mit dem Kartenschreiben in diesem Jahr nicht ergeben hat, dafür aber etwas anderes am „Werden“ ist… Zaubernüsse  Als ich neulich Abend nämlich ganz versunken Walnüsse aus dem Nikolaussäckchen vom Sohn aufknackte, da kam mir eine Idee…       … wie es wohl wäre, wenn ich einfach kleine Botschaften für liebe Menschen in den Nüssen verstecke? Passend zur jeweiligen Person. Ich malte mir aus, dass ich so an Weihnachten ein paar ganz persönliche Worte „verschenken“ könnte. Einen Wunsch vielleicht oder ein schönes Zitat, eine gemeinsame Erinnerung, einen Liedtext… Was immer mir zu der betreffenden Person einfallen würde, ich könnte es in einer kleinen Nuss verwahren & schenken. … Und so habe ich die Abende darauf ganz …

Weihnachtsstress

Wie ich das mit dem Weihnachtsstress mache?

Gestern, nachdem ich das gefühlt 1000-ste Weihnachtsmarkt-Bild auf Instagram gepostet habe, erreichte mich die Frage einer lieben Leserin, wie ich das denn alles so mache. Mit diesem ganzen Weihnachtsstress… Ist ja doch recht viel zu tun und bei mir wirkt es so, als wäre ich total relaxed. Und irgendwie dauernd auf dem Weihnachtsmarkt 🙂  Und da habe ich mir gedacht, ich schreib mal darüber, wie das bei uns so läuft in der (Vor)Weihnachtszeit. Und wie wir das als Familie mit Weihnachten so handhaben. So ein wenig über unsere Weihnachtsamkeit eben… Generell muss man wissen, dass Weihnachten und die Zeit davor für mich persönlich schon immer eine Herzenssache ist. Ich bin aufgewachsen in einer Region Deutschlands, in der Weihnachten DIE Zeit des Jahres ist. Viele Rituale, viele Traditionen, viele Lichter, viel Glanz. Und besonders in der Vorweihnachtszeit bin ich sowas von verknallt in mein Erzgebirge… Doch manchmal, manchmal bin ich auch ein wenig traurig. Dann nämlich, wenn ich dort und anderswo Menschen erlebe, die diesen ganzen Glanz im Außen nicht (mehr) auf ihr Inneres übertragen können… …

Über Wünsche zu Weihnachten

Wie ich meine Wünsche zu Weihnachten verlor

Es ist der erste Advent 2017. Der Tag, an dem ich meine Wünsche zu Weihnachten verlor. Ich bin gerade aufgewacht. Allein in meinem „Kinderzimmer“. Da, wo ich früher so gerne war und wo ich heute mit Mann und Maus unterkomme, wenn wir hier sind. Bei meinen Eltern. Von weitem höre ich den Kleinen, der gerade nach dem Opa ruft… Dann das Klappern des Ofentürchens im Keller. Dann wie Opa antwortet, die Treppe hochkommt und die Stimmen gemeinsam weggehen und leiser werden. Ich bleibe noch ein wenig so liegen. Genieße dieses warme, wohlige Gefühl, welches sich da gerade in mir breit macht. Zuhause. Ich bin zuhause. In so vielerlei Hinsicht… Irgendwann stehe ich auf. Gehe zu dem großen Fenster, das ich schon damals so sehr liebte. An dem ich saß, wenn ich Liebeskummer hatte. Oder andere Sorgen. Hier, in meinem alten Kinderzimmer… Wie schön es hier ist, denke ich, während mein Blick über die Landschaft gleitet. Schön. Still. Vertraut. Und ich tauche ganz ein. In diesen Moment. Höre nur verschwommen noch den Kleinen, wie er weiter auf …

Landleben

LIA goes Landleben… und du kommst mit!

„Kannst Du mich bitte mal in den Arm kneifen?“… Ich stehe auf einer Wiese. Neben mir mein Mann, der mir mit Schmackes in den Oberarm zwickt. Und beide müssen wir lachen. Und weinen. Und beim Weinen wieder lachen. Denn es ist nicht irgendeine Wiese, auf der wir hier stehen, sondern unser Traum im Erzgebirge, der vor ungefähr sechs Jahren genau als solcher begann… Aber von vorn: Wie gesagt – mehr als sechs Jahre ist es her, da standen mein Mann und ich fast an gleicher Stelle und er erzählte mir von einem Traum, den er in der Nacht zuvor gehabt hatte. Darin gab es ihn und mich auf einem Balkon. Unserem Balkon. Und er erzählte, dass wir beide in seinem Traum da standen und runterschauten. Auf ein Kind, das da spielte… Unser Kind. Was man in diesem Zusammenhang vielleicht wissen muss: Mein Mann lebte zu dieser Zeit in München, ich in Chemnitz. Wir waren beide unabhängig, frei, beruflich engagiert und pendelten jedes Wochenende. Kind? Nicht in Sicht… Und als wir an diesem Tag da so …