Alle Artikel in: Das wahre Glück.

Druck

Alles begann mit einem Wocheneinkauf: Vom wollen sollen

Es ist Samstag. Wir sind beim Wocheneinkauf im Supermarkt. Ich mit Zettel. Hoch konzentriert. Irgendwann taucht der Mann neben mir auf: „Schau mal, wenn wir hiervon zwei Stück kaufen, dann bekommen wir das dritte Stück dazu. Umsonst.“ Wir brauchen dieses Zweimalirgendwas nicht. Dreimal schon gar nicht… Dennoch gilt es, den Mann davon zu überzeugen. Und so dreht sich unser Gespräch in den darauffolgenden Minuten um dieses Zweimaldreimaldingens, das wir nicht brauchen… Irgendwann müssen wir lachen und gehen weiter… Und sitzen abends zusammen. Bei rotem Wein. Und reden… Ich liebe diese Quatschabende. Richtig schön ist das… Hat aber echt ne Weile gedauert, ehe wir uns das „getraut“ haben…Vielleicht schmunzelst du gerade, aber viele Jahre (und das ist mir erst richtig spät aufgefallen) war ich „20:15 Uhr-Sklave“. Egal, was es zu erledigen gab, was noch anstand – 20:15 Uhr musste es fertig sein, denn dann war im Land offiziell Feierabend, weil ja die Filme im Fernsehen anliefen… Dann war es offiziell erlaubt, sich auszustrecken. Füße hoch, Chips auf. VERDIENT! Ich hab da echt nie groß drüber nachgedacht, …

Danke an meine Leser

Kein Jahresrückblick

Das Jahr 2016 geht in die letzte Runde… und hier auf dem Blog war es die letzten Tage recht ruhig. Unangekündigt… „Blogpause“ – das Wort mag ich nicht, weil dieser Ort hier ohne Plan und Struktur existiert…  Ich wusste daher auch nicht, ob über Weihnachten etwas gesagt werden will oder nicht. Ob es Raum und Zeit geben würde. Ideen und Inspiration…  Ich habe es auf mich zukommen lassen. Wie immer… Heute jedoch war mir kurz nach dem Aufwachen schon klar, dass ich mich hier noch einmal zu Wort melden möchte. Nein, Jahresrückblicke liegen mir nicht… wird auch keiner hier werden… Was vorbei ist, ist vorbei – und was kommt, das weiß niemand… Es ist ein Danke, was mir im Herzen liegt… Ein Danke an euch, meine Leser… Dafür, dass ihr diese Plattform hier zum Leben erweckt habt. Dafür, dass ihr euch Zeit nehmt. Für meine Beiträge. Dafür, dass ihr mich teilhaben lasst an euren Gedanken, Gefühlen – auch an den Ängsten. Dafür, dass ihr wiederkommt.  Dafür, dass ihr bleibt. Dafür, dass ihr nicht nur die …

Ruhestifter

Wochenglück-Rückblick 171216

Was hat dich in dieser Woche glücklich gemacht? Diese Frage stellt sich regelmäßig die liebe Denise auf ihrem Blog www.fraeulein-ordnung.de … Und ganz bewußt bin ich in dieser Woche wieder dabei… Denn Hand auf`s Herz: Besinnliche Vorweihnachtszeit? Wer von euch nickt denn da ganz entspannt und sagt „Jepp. Hab ich.“  … Eben. Und daher möchte ich euch mit diesem Beitrag ermuntern und einladen, ganz bewußt den Fokus weg von all den Erwartungen, dem damit verbundenen Stress, der Hektik und dem Konsum in der Vorweihnachtszeit – hin auf diese magischen kleinen Momente dazwischen zu legen 😉  Den Zauber dieser besonderen Zeit zuzulassen…  Ich hab letzte Woche schon mal geübt & nehme euch nun gern mit auf meinen ganz persönlichen kleinen Wochenglück-Rückblick… Der erste Stollen. Ich sage euch, dieser Moment, wenn ich in der Adventszeit das erste Stückchen von meinem Lieblingsstollen auf dem Teller habe … Allein schon dieser einmalige Geruch. Und dann die ganz besonders dicke Zucker-Butter-Schicht oben drauf, die nur der Bäcker da um die Ecke von daheim so hinbekommt… und die immer runterfällt, wenn ich reinbeiße… …

Kartoffelsalat

Kartoffelsalat satt & Leserliebe | Meine Freitagslieblinge am 25. November 2016

Ich liebe Annas Blog [berlinmittemom.com] schon lange… und für so vieles, unter anderem auch für die schöne Aktion „Freitagslieblinge“, die sie ins Leben gerufen hat… Lasst Euch einfach mal überraschen, was das ist…. Ich bin nämlich diese Woche auch mit dabei 😉 Los geht`s: … Ah, Moment, apropos diese Woche… Wie hatten wir uns darauf gefreut, endlich einmal wieder eine Woche alle zusammen „Alltag“ zu haben – nachdem erst ich, dann der Mann, dann wieder ich… irgendwie war immer einer nicht da. Und das läuft, aber es ist nicht schön… Na jedenfalls hatten wir uns diese Woche so aufeinander gefreut – und lagen ab Dienstag abends wie Fallobst in der Ecke, weil uns ne saftige Erkältung der Reihe nach heimgesucht hat… Umso wichtiger, zwischen all dem Schädelbrummen, Niesen und Lamentieren die schönen Dinge nicht zu übersehen… Und da kommen die Freitagslieblinge ins Spiel: Mein Lieblingsbuch der Woche ist ein kein Buch, sondern ein Magazin, auf das mich meine liebe Kollegin Tina aufmerksam gemacht hat… moment by moment, das neue Magazin für Achtsamkeit: Oh… wie ich mich darauf freue, am …

Vom Innen und Außen

Von Montagen, Nebel, Herbst und vom Innen und Außen

Als ich heute Morgen aus dem Fenster schaute, war es neblig… So richtig neblig. Dick und undurchlässig hing das Zeug im Außen. In den Bäumen um uns herum… Wir wohnen direkt am Wald und so gibt mir der Blick aus dem Fenster gleich am Morgen oft einen ersten Kick für den Tag. Natur. Ruhe. Das Spiel der Jahreszeiten – aktuell farbenfrohes Durcheinander. Herrlich. Als ich aber HEUTE Morgen so aus dem Küchenfenster schaute, da formten sich diese Gedanken: „Iiiiiiiihhh, Nebel. Na toll! Montag. Kalt. Nebel. Heute hier noch KEIN Feiertag… blablablablablabla…“ Ich musste lächeln. Mal wieder über meinen Wildwuchs im Kopf. Und blieb am Fenster stehen. Und erlaubte mir, den Anblick zu genießen… Denn eigentlich war da ein ganz wohliges Gefühl in mir. Hüllte mich dieser Nebel in eine ganz zauberhafte morgendliche Wohlfühlstimmung… Und ich musste an Feenstaub denken. Und das war irgendwie schön. Und so blieb ich also stehen und entdeckte nach und nach schöne kleine Details in diesem Morgendlichenherbstnebelwunderanblick. Schaute zum Beispiel dabei zu, wie ein besonders schönes, farbiges Herbstblatt sich vom Baum …

die innere Stimme hören

Kein Freitagnachmittag wie jeder andere

Es ist Freitagnachmittag und ich putze gerade in unserem Bad herum. Das macht mir keinen Spaß, ist aber nun einmal Teil meines Alltags (ja, auch mein Alltag ist nicht nur Glück pur ;-)… Und wie ich da so vor mich „hinputze“, da ist sie wieder… diese Gedankenlawine, die sich grau und trist durch meinen Kopf schiebt… Gedanke an Gedanke an Gedanke… Das geht heute schon den ganzen Tag so… Gefühlt eine Million dieser Dinger wabbern unmotiviert in meinem Kopf umher. Unmotiviert und laut. Und durcheinander. Und kommen dauernd wieder. Und ich denke: das hab ich doch vorhin schon mal gedacht… Wuuuahhhh… Früher war ich in solchen Momenten besonders gereizt, ausgelaugt, traurig, wütend… Auch zu anderen. … Ich unterbreche meine Arbeit. Lege das Putzzeug weg. Setze mich auf die Fliesen im Bad. Und höre meinen Gedanken zu… Und werde ein wenig traurig – denn ich komme ziemlich schlecht weg… Es geht im Großen und Ganzen um mich als Person, um meinen Weg, um die Dinge, die ich tue – und um die Dinge, die ich nicht …

Achtsamkeit lernen

Wochenglück-Rückblick 240916

Was hat Dich in dieser Woche glücklich gemacht? Das fragt sich regelmäßig die liebe Denise auf ihrem Blog www.fraeulein-ordnung.de … und hält so immer wieder schöne Momente & fröhliche Stunden fest. Eine feine Aktion, wie ich finde… legt sie doch den Fokus nicht auf all den Stress, die Hektik und den vermeintlichen Druck in unserem Alltag, sondern lässt uns bewußt innehalten, hinspüren, wahrnehmen… und je öfter wir das tun, umso mehr verschiebt sich meines Erachtens der Blickwinkel – hin zu den Dingen, die uns guttun, berühren, glücklich machen… hach… Und so habe auch ich in dieser Woche einmal bewußt darauf geachtet, wann mein Herz ganz besonders hüpft und es notiert & dokumentiert… Diese Luft… Du trittst früh morgens aus dem Haus und da ist sie… diese klare, kühle Herbstluft… Die Sonne knallt vom Himmel, jeder Atemzug ist ein Genusss. Dieses wunderschöne Herbstwetter – ja, das hat mich diese Woche glücklich gemacht… Was ich ausserdem sehr genossen habe: meine Routine… ja, klingt komisch, aber ich bin ein Liebhaber von Routine geworden. Wenige Highlights, aber dafür ganz viel …

denken-machen

Ich denke, ich mach das mal anders.

Ich denke: Aufräumen! Jetzt! Und mache Pflaumenkuchen. Mit Streuseln. Ich denke: Der Artikel muss heute unbedingt noch fertig werden. Und mache Eiswettessen mit dem Sohn. Ich denke: Diese Selbständigkeit… puh!! Und mache einfach weiter und weiter und freue mich. Weil es gut ist. Ich denke: Was für eine tolle Frau [… und ich dagegen, naja…]. Und mache mein Mailpostfach auf, um ihr genau das zu schreiben. Vielleicht stimmt sie einem Interview für meinen Blog zu? Ich denke: Überall diese Koffer! Einpacken. Auspacken. Umpacken… Ich krieg die Krise… Und mache neue Reisepläne. Ich denke: Ich sollte eine To do-Liste schreiben. Es ist so viel, woran ich denken muss. Und mache ein paar tiefe Atemzüge. Auf meinem Kissen. Ich denke: Ob das gut geht? Und mache mein Gedanken-Büchlein auf. Da steht: „Vertraue dem Prozess.“ Ich denke: Ich kann das nicht! Und mach mich auf den Weg in den Blumenladen. Denn Blumen tun mir gut. … Ja, ich denke viel. Irgendwie echt viel. Immernoch. Und früher hat mich das WAHNSINNIG gemacht… Ständig hat der Kopf mir Anweisungen gegeben. …

Landei-Heimat-Erzgebirge

Wie ich offiziell zum Landei wurde

Es ist schon beeindruckend, welche unglaubliche Zufriedenheit und Ruhe mich durchströmt, wenn ich durch meinen Wald im Erzgebirge laufe… Ich Landei ich! Hab es grad wieder ausprobiert – klappt und klappt und klappt! Immer noch, immer wieder… Und endlich auch kann ich es annehmen und genießen! ENDLICH! Das war nicht immer so… Aufgewachsen in einem kleinen Dorf in der Nähe von Oberwiesenthal hatte ich gerade als Jugendliche oft das Gefühl, die Welt dreht sich irgendwo anders, aber sicherlich nicht da. Alles war so klein, so eng, so traditionell, so vorhersehbar… Und deshalb wollte ich weg! Klingt auf den ersten Blick rebellisch, war es aber nicht… denn die Stadt, die ich mir zum Studieren aussuchte, war grade mal eine Stunde entfernt von daheim – also konnte ich relativ oft und relativ schnell in meine „heile Land-Welt“ abtauchen, wenn das Leben da draußen mir mal wieder über den Kopf wuchs… und das tat es. Oft. Also kam ich ganz schick „zu Besuch“… In Wirklichkeit jedoch atmete ich weiterhin im Erzgebirge Energie und funktionierte in der Stadt… und fühlte …

Obstgärtla

Natur pur – Unser Wochenende in Bildern

Achtung! Dieses „Wochenende in Bildern“ is ziemlich Natur-lastig… 🙂 Der Samstag begann ECHT knallermäßig, denn das Kind schlief bis knapp vor neun!!! Ich wackelte also ausgeschlafen, vergnügt und pfeifend vom Schlafzimmer in Richtung Küche … aber Emil, unser Kater, wohl immernoch müde… Er zuckte nicht einmal, … auch nicht beim Foto… Pfff… Nach ausgedehntem Frühstück und *Samstagsbesorgungsbäh* überredete ich den Sohn dann zu einem Mittagsschläfchen. Ganz uneigennützig – schließlich stand am Nachmittag die Geburtstagsfeier seines Freundes an… 🙂 Und die fand in einem Garten statt… ach, was sag ich, im Paradies… Während die Jungs ihren Spaß hatten und durch das Gelände tobten, machte ich mich ebenfalls auf den Weg durch diesen Traumgarten … und knipste mir nen Wolf… Sooooo schön …. Und immer wieder kleine feine Highlights … … und irgendwann am Abend sammelte ich dann mein müdes, glückliches Kind wieder ein, packte es noch in die Badewanne… … und konnte dann regelrecht beim Einschlafen zuschauen 😉 Der Sonntag startete für mich ziemlich früh… gegen halb sechs bereits wachte ich auf und war fit (warum auch …