Alle Artikel in: Das wahre Glück.

Was wäre, wenn?

Was wäre, wenn…?

Ihr Lieben – ja, mich gibt es noch… Auch, wenn es hier die letzten Wochen wirklich wirklich ruhig war 😉 Irgendwie ist es immer so bei mir – kommt der Herbst, kommt der Rückzug… Wobei ich das gar nicht negativ meine. Ganz im Gegenteil. Ich liebe Herbst und Winter. Genau die Zeit also, die uns irgendwie auf uns zurückwirft… in der es vom Außen wieder mehr ins Innen geht… Und gerade in diesem Jahr merke ich, dass es mir besonders gut tut nach all dem Trubel und der Aufregung der letzten Monate (Umzug, Schulanfang vom großen Kind, Hausbau, Schwangerschaft, …) Dieses Innehalten, in mich gehen, hineinspüren, was jetzt dran ist und was warten, ja vielleicht auch gehen darf… So hat mir zum Beispiel das Schreiben in den letzten Wochen unheimlich gefehlt – mehr noch aber die Zeit, all das, was da gerade passiert, wirklich wahrzunehmen, zu be- und verarbeiten… mich also gut um mich zu kümmern. Und da ich ohne Balance nicht schreiben kann, musste das eben erst einmal warten. … Vielleicht kennst Du das …

Hallo Baby

Hallo Baby!

Es war ein chaotischer heißer Sommertag inmitten von Koffern und Umzugskartons, als die Worte zum ersten Mal fielen… Schon die ganze Woche hatte ich so ein Gefühl gehabt. Und so ein verdächtiges Strahlen in den Augen, wie mein Mann später sagte 😉 Nun war es Gewissheit… und wir beide überglücklich! Wie wir da saßen inmitten unserer Kisten & Kartons und uns anhimmelten wie zwei verliebte Teenager – nie werde ich diesen Moment vergessen:  „Hallo Baby!“ Zwei kleine Worte, die so viel Glück und Freude in unser Leben gebracht haben – und mittlerweile fest zu uns gehören, als Bestandteil eines ganz zauberhaften Rituals… Denn der große Bruder in spe, der sich schon so so lange ein Geschwisterchen gewünscht hatte, flüstert sie jeden, wirklich jeden Morgen sofort nach dem Aufwachen ganz leise und liebevoll meinem Bauch zu…  „Hallo Baby!“ Leise und liebevoll… das beschreibt unsere Familie insgesamt gerade ziemlich gut… und leise und liebevoll fühlt sich auch diese Schwangerschaft irgendwie an. Ganz sachte ist sie in unser Leben gekommen (wir hatten kaum noch zu hoffen gewagt)… Und ganz …

mit Meditation zu innerer Ruhe finden

Wie ich zum Meditieren kam

Es ist schon eine Weile her, da gab es auf meinem Instagram-Kanal ein für mich überwältigendes Feedback auf eine kleine Umfrage, die ich gestartet hatte… Es ging um einen Beitrag zum Thema „Meditation“… Da es eh schon immer mal wieder Mails von Euch gegeben hatte mit der Bitte, doch einmal darüber zu schreiben, hatte ich einfach auch dort nochmal nachgefragt und auch wieder ein wunderbar liebevolles JA! aus allen Ecken bekommen 😉 … Doch da war ein Widerstand. Irgendetwas in mir sperrte sich, darüber zu schreiben… Ja, ich bin Achtsamkeitstrainerin und sicherlich gäbe es viel über Meditation zu schreiben & auch darüber, warum das bitteschön jeder machen sollte… Doch genau DAS kann ich nicht! Weil sich einfach alles in mir wehrt, bei Themen wie Achtsamkeit & Meditation mit „Fakten“ um die Ecke zu kommen… Vielmehr möchte ich Erfahrungen ermöglichen, wenn Menschen von sich aus dazu bereit sind… Denn glaubt mir, ihr spürt ganz von selbst diese Sehnsucht nach innerer Ruhe und einem bewussteren Leben… und ihr macht Euch auf den Weg, wenn ihr dazu bereit sind… Und …

Das Baumentdecker-Set: Seil, Thermometer, Pinsel, Becherlupe, Kartenset uns noch viel mehr.

Naturliebe an unsere Kinder weitergeben: Sparda-Bank Nürnberg & WWF verlosen 350 Baumentdecker-Sets an Kindergärten in Nordbayern

[Werbung] Gerade bin ich wiedergekommen von meinem morgendlichen Spaziergang im Wald. Wie ich dieses Gefühl liebe, Teil zu sein von etwas… und wie ich sie schätze, diese tiefe innere Ruhe, Zufriedenheit und Verbundenheit, die sich einstellt, wann immer ich in der Natur unterwegs bin. … Schaue ich so auf mein bisheriges Leben zurück, so kommt diese Liebe zum Wald, ja zur Natur generell, nicht von irgendwo… und ich muss ein wenig schmunzeln, wenn ich so darüber nachdenke, wie das eigentlich war… Ganz deutlich sehe ich ihn vor mir, meinen Opa. Wie er pfeifend mit Hut, Karohemd und Rucksack mit uns durch den Wald streifte… Ja, er war es, der uns Kinder damals vertraut machte mit all den kleinen Wundern in der Natur. Immer wieder & mit einer Leidenschaft, die mich heute noch warm durchströmt, wenn ich an ihn denke. Wie oft packte er meinen Bruder und mich ein und machte mit uns Wanderungen und Ausflüge in den Wald, erklärte Baumarten, Pflanzen, Tierspuren oder ging mit uns in die Pilze. Und was waren wir Kinder glücklich, …

Was brauche ich?

Was ich will & was ich brauche

Manchmal ist es sehr ruhig hier auf dem Blog. Und auf Facebook. Und auf Instagram… Meist ganz ohne Ankündigung. Und ohne Plan. Eher passiert es einfach, dass von Zeit zu Zeit Bedürfnisse anklopfen und sich zu mir setzen. Und wir dann reden. Über das Leben. Und wie es sich so anfühlt. Manchmal auch über diese wilde schnelle Zeit da draußen… Und ganz oft, da geht es auch darum, wie ICH diese wilde schnelle Zeit erlebe, wie ich durch meine Tage gehe. Warum ich mache, was ich mache. Und wie es mir damit geht. Und ob tatsächlich ICH da unterwegs bin oder ob der Autopilot angesprungen ist und ich renne und renne und renne… gesteuert von den alten Geschichten… wie etwa dieser hier: „Bäh!“ Ich stehe vorm Spiegel und strecke mir ausgiebig die Zunge raus… Der Tag ist gerade wenige Stunden alt und schon doof! Und ich auch! Und das Leben sowieso! Nichts will wie ich will… Ich habe heute einen wirklich wichtigen Termin – und fühle mich wie Kunstrasen. Schlapp. Müde. Krank. Und wie ich …

Haus auf dem Land - Leben ist ansteckend

Mein Rezept fürs Leben? Mehr Mut & weniger Pläne!

„Boah! Ihr habt ja Mut!“ Nicht nur einmal hörte ich in den vergangenen Tagen und Wochen diese Worte, wenn ich auf unsere aktuellen „Pläne“ angesprochen wurde und davon erzählte… Und als ich Pfingsten so auf meiner Liege in Mamas Garten rumlümmelte, dachte ich darüber nach, warum das wohl so rüberkommt & wieviel Plan tatsächlich (noch) in unserem Leben steckt. Und wieviel Mut… Unser 2018: Hausbau, Umzug aufs Land & Einschulung vom Sohn Tatsächlich! Wir bauen ein Haus. Und ich freue mich wirklich jedes Mal wie ein kleines Kind, wenn ich auf der Baustelle bin… Husche durch die „Räume“, renne mindestens fünf Mal außen drumherum, muss ständig alles anfassen… Und stehe am Ende meines „Rundganges“ dann jedesmal noch eine kleine Weile ganz ruhig mittendrin… Und IMMER ist da diese Ressonanz, diese Wärme, diese Stimmigkeit. Ganz ehrlich: Dieses Haus wollte zu uns, trotz aller Widrigkeiten…  Denn tatsächlich ist es so, dass wir schon 2014 diesen unsagbar schönen Flecken Erde am Wald kauften… Ach, und die romantische Idee, vielleicht ein Ferienhäuschen in meiner alten Heimat… die ist sogar noch …

Druck. Druck und Eigenverantwortung

Von Druck. Druck & der eigenen Verantwortung

Es ist Samstagmorgen fünf vor halb acht. Ich sitze mit verschränkten Beinen an meinem großen Holztisch und beobachte den Sohn, der sich gemütlich anzieht. Wirklich sehr gemütlich… Dabei weiß ich (und er weiß das auch), dass nachher, also eigentlich jetzt gleich, Fußballturnier ist. Und eigentlich müsste das hier alles schneller gehen. Zackzack irgendwie. Ihr wisst schon… Aber hier zackzackt keiner. Ich schaue mich vorsichtshalber noch einmal um: Nö! Der Mann grinst mich an und nippt an seinem frisch gebrühten Kaffee. Ich chille weiter am Holztisch und beobachte das Kind beim Anziehen. Und das Kind – genau. Zieht sich weiter in Ruhe an. … Warum ich Dir von dieser Situation erzähle? Weil sie außergewöhnlich und wunderbar ist. Und kostbar. Und weil wir als Familie einen langen Weg gegangen sind, um diese Situation genau SO zu erleben. Und weil mich das unendlich dankbar macht… Denn vor wenigen Jahren noch hätte dieser Morgen ganz anders aussehen können… Weil wir beiden Erwachsenen vielleicht ein wenig mehr so drauf waren, dass  das Leben schnell, hart und rauh sein muss. Und voll. …

Wie werde ich satt? Es ist ein Weg...

Uns geht es gut wie nie… Aber sind wir wirklich satt?

Letzte Woche habe ich auf Instagram & Facebook über Gemeinschaft geschrieben. Und das Feedback hat mich echt umgehauen! Also im positiven Sinne… Denn auch, wenn für mich „Miteinander“ unglaublich wichtig ist, war mir nicht klar, WIE groß auch bei Euch die Sehnsucht nach mehr WIR in unserer Gesellschaft ist. Nach mehr Gemeinschaft, Wärme und gegenseitiger Unterstützung. Das hat mich – da bin ich ganz ehrlich – zutiefst berührt & irgendwie auch nicht mehr losgelassen die letzten Tage… Ja, es hat richtiggehend meinen Alltag begleitet. In Gesprächen, Diskussionen, Beobachtungen… Und je mehr ich beobachtete, desto mehr fiel mir auf, dass wir in einem unglaublichen Spagat zu leben scheinen… Einem Spagat zwischen dem tiefen Wunsch nach Wärme und Gemeinschaft & einer  Realität, deren „Kälte“ mich oft fassungslos macht!  Wie ich das meine? Nun, „eigentlich“ geht es uns so gut wie lange nicht mehr! Und „eigentlich“ müssten wir jeden Tag mit einem breiten Grinsen durch die Gegend laufen. Aus lauter Dankbarkeit für all das, was uns vergönnt ist… Doch genau das Gegenteil ist es, was ich in meinem Alltag beobachte: Kälte. …

Reizvoll - dieses Leben

Ganz ehrlich? Mir ist es zu Reiz-Voll, dieses Leben!

Montag. Ich sitze mit einem Kaffee am Fenster und schaue nach draußen. Und denke: „Wow! Was für eine Woche das war…!“ Ne, stimmt nicht. Eigentlich denke ich: „Wow! Was für zwei Wochen das waren!“ Und ich schließe meine Augen und lasse die Erinnerungen kommen… Und Stimmen, vermischt mit bunten Farben und viel Lachen fluten mein Innerstes. Und ich bin dankbar für all die Erlebnisse, Gespräche, Menschen, Ideen, den Austausch und die Herausforderungen der letzten Tage. Und spüre gleichzeitig: „Es reicht!“ Montag. Ich sitze mit einem Kaffee am Fenster und schaue nach draußen…Und bin froh, dass ich jetzt hier sitze. Allein. Ohne Termine. Und in Stille. Ich atme noch einmal ganz ruhig ein und mache mir bewusst, dass es das jetzt braucht. Diesen ganz „normalen“ Arbeitstag. Für mich. Um meinen Reiz-Regler wieder auf „Anja-Niveau“ abzusenken… Achtung! Überreizungsgefahr! Was das bedeutet? Nun, das Leben und ich, wir passen nur temporär zusammen. Denn es ist mir insgesamt zu schnell. Zu Reiz-Voll. Und das meine ich ganz im Ernst. Überall Menschen, Geräusche, Farben, Gerüche, Hektik, Ideen, Konsum, Vergleichen und Werten… …

Im Januar

Das Schöne im Blick behalten – Freitagslieblinge

Erst kürzlich habe ich gelesen, dass laut Meteorologen der Dezember 2017 und der Januar 2018 zusammengenommen die dunkelsten Monate seit Jahrzehnten waren. Uff… Immer wieder habe ich geduldig und liebevoll versucht, mich nicht runterziehen zu lassen. Den Blick auf die positiven Aspekte zu richten… Klappte im Dezember auch ganz gut – so mit Weihnachten und Lichterglanz… Aber der Januar drückte mir dann doch irgendwann auf die Stimmung. Und ja, vielleicht bin ich auch deshalb letzte Woche in die Offensive gegangen und habe meine Aktion „Mach Dir Deinen Alltag schön!“ wieder aus der Schublade gekramt und neu aufgelegt (DANKE übrigens an alle, die auf Instagram unter #machdirdeinenalltagschön noch immer ihre schönen kleinen Alltags-Momente teilen. Das macht mich wirklich happy und darf gern noch länger passieren ;-)).  … Doch was hat das alles jetzt eigentlich mit den Freitagslieblingen zu tun? Und Freitagslieblinge? Was ist das eigentlich? Nun, mitten in dieses graue Grau hinein erreichte mich diese Woche eine E-Mail – von meinem Bruder! Und ja, wer hier regelmäßig mitliest, weiss, dass mein „kleiner Bruder“ (er ist über …