Alle Artikel in: Das wahre Glück.

leben

Leben außerhalb der Norm

Gestern suchte ich *malwiederirgendwas*… und dabei fiel mir eine CD mit Bildern aus meiner Studentenzeit in die Hände… Darauf zu lesen: „Wir lebten eine Zeit lang außerhalb der Norm.“ Ich musste schmunzeln. Wir, das war damals ein Haufen von jungen Leuten, die der Zufall zusammengeführt hatte und die neugierig, offen, lebenshungrig und verrückt genug waren, eine Weile ihr Leben miteinander zu teilen… Denke ich heute an diese Zeit zurück, muss ich IMMER breit grinsen und bin erfüllt von riesengroßer Wärme und Dankbarkeit. In dieser Gemeinschaft nämlich durfte ich erfahren, wie es sich anfühlt ganz und gar lebendig zu sein – zusammen haben wir gelacht, getanzt, gelernt, gefeiert, gelitten, geredet, gezweifelt, geflucht und gemeinsam sind wir an unsere Grenzen gekommen… und gewachsen… … Irgendwann verließ ich diese Gemeinschaft und machte mich „allein“ auf den Weg. Und Stück für Stück kam ich an. In der Norm. Ich spürte genau, dass da irgendwas schief lief, konnte es aber nicht benennen. Viele der Wohlfühlmenschen von damals waren auch in dieser Lebensphase an meiner Seite – und war ich in …

Du buntes schönes wildes Leben – Unser Wochenende in Bildern

Was war das doch für ein Wochenende! Ganz und gar angefüllt mit Herzensmomenten. Kennst Du das? Wenn „einfach so“ etwas Schönes passiert… und dann *nochwasundnochwasundnochwas*… So ganz kurz hintereinander? Und Du kommst mit Freuen gar nicht nach?!  Doch was red ich – los geht`s: Am Samstag schmiss ich meine Männer schon ganz früh aus dem Bett, denn ein wunderbarer Tag mit Claudia vom Blog Schwesternwerk lag vor mir – und die Jungs wollten mit ins schöne München, um später noch das Fußballspiel der Bayern live im Stadion zu schauen… Wie ein aufgeregtes Huhn rannte ich also zu unmöglichen Zeiten schon durch die Wohnung und nervte Mann und Kind mit 1000 Sachen. Nein, ich konnte ehrlich NIX dafür – es war einfach VORFREUDE!! Denn immer, wenn ich Claudia treffe, ist es wie ein kleiner Kurzurlaub für mich… Hachz. Na auf jeden Fall hatten wir zwei Mädels uns auch in diesem Jahr für den gemeinsamen Besuch des Flohmarktes auf der Theresienwiese verabredet (hier kannst Du Claudias Beitrag vom letzen Jahr nachlesen ;-)) und ich freute mich so …

weil es dich gibt

Weil es Dich gibt

Es passierte gestern. Im Schwimmbad. Ganz ohne Vorwarnung legte der Sohn im Wasser seine kleinen Arme um mich, drückte mich ungewohnt fest an sich und sagte: „My little darling. I love you.“ Ich schmolz dahin. Weniger, weil er es in diesem kindlich-niedlichen, wurschteligen Englisch sagte (das mit dem Englisch ist aktuell so ein Ding zwischen ihm und seinem Papa ;-)), sondern aufgrund der Tatsache, dass er es einfach so zwischendurch mal raushaute… Und mich dabei mit seinen wunderblauen Augen anstrahlte, als wäre Weihnachten und ich sein schönstes Geschenk. Ich hätte am liebsten die Zeit angehalten. Mitten in diesem Schwimmbad. Pure Momentlichkeit. … Viel später dann – es war mittlerweile Abend geworden und ich betrachtete den frisch eingeschlafenen Bub – da musste ich wieder schmunzeln. Wegen diesem schönen Augenblick zwischen uns… Und blieb noch ein wenig bei ihm sitzen und schaute und schaute und saß… und spürte, dass ich nicht loskam, weil eine (für mich wichtige) Erkenntnis reifte: Das, was er da im Schwimmbad zu mir gesagt hatte, war für ihn GENAU SO. In diesem Moment. …

die große wörterfabrik

Musikalische Erinnerungen & zauberhafte Wörter | Meine Freitagslieblinge

Ihr Lieben – Zack! Und die Woche ist rum… Kennt ihr? Wie geht das? Wie kann das sein, dass man sich am Montag einmal um die eigene Achse dreht und es ist Freitag? Eben. Verrückt ist das. Und deshalb hab ich mich heute einmal mehr in Ruhe hingehockt, mich bewusst daran erinnert, was in dieser Woche für mich schön war. Besonders. Was mich getragen und erfüllt hat. Und hier sind sie nun, meine ganz persönlichen Freitagslieblinge (inspiriert von einer Aktion der wunderbaren berlinmittemom): Mein Lieblingsessen der Woche ist kein Hingucker, dafür aber pures Seelenfutter für mich… Als ich nämlich damals meine Ausbildung zur Achtsamkeitstrainerin begann, waren wir in einem wunderbar einzigartigen Seminarhaus untergebracht und wurden jeden Tag göttlich bekocht… Und zum Frühstück gab es immer auch „warmen Brei“ (wie ich es nannte)… Anfangs noch skeptisch, habe ich ihn lieben gelernt, … Und wenn ich ihn heute am Morgen esse, dann bin ich sofort wieder dort. An diesem wunderschönen Ort. Mit diesen ganz besonderen Menschen… Seufz. Mein Lieblingsbuch der Woche habe ich hier in rauhen Mengen …

Geschwisterglück

Geschwisterglück

Gar nicht so lange her, dass wir zusammen saßen… und ich mich mitten in unser Gespräch über *hunderttausendverschiedenesachen* hinein sagen höre: „Ich glaube, wir wären auch befreundet, wenn wir nicht verwandt wären.“ Kurz Ruhe. Dann Nicken. Ein breites Grinsen. Weiter. … Mein Bruder. Dieser Typ, der vor nunmehr 28 Jahren einfach so in mein komfortables Einzelkind-Leben platzte. Dieses Leben, das sich bis dahin ziemlich wunderbar eingespielt hatte. Nicht zuletzt auch deswegen, weil es sich in der Familie ganz und gar um meine Person drehte… Und nun plötzlich Geschwisterchen? Teilen? Dutzidutzi & Geschrei? Doof. Richtig doof… Und so schmollte und zankte und zeterte ich so manchen Tag in der Schwangerschaft meiner Mutter… bis mir meine Eltern schließlich im Dezember ´88 dieses Bündel Bruder in den Arm legten. Ich war hingerissen. Wirklich. Ich war hingerissen. Und stolz. Und verblüfft. Und glücklich. Von ganzem Herzen große Schwester.  … Die kleine Nervensäge und ich wurden unzertrennlich. Ein Herz und eine Seele. ER durfte mich supercoolen Teenie früh morgens nach der Disco wecken, obwohl ich noch völlig neben mir stand. …

Moment

Schnuten-Tag

Heute ist Schnuten-Tag! Du weißt nicht, was das ist? Nun, so hab ich die Tage getauft, an denen alles doof ist. Eine Schnute gezogen wird. Und zwar VON MIR! Beim morgendlichen Blick aus dem Fenster zum Beispiel. Wetter bäh! Oder, weil die Milch alle ist. Oder, weil jemand anderes MEINE Lieblingstasse eingesaut hat. Oder oder oder… Jaaaa, ich weiß – annehmen und so – aber mal ehrlich, ich kann das heute nicht wegatmen! Und der Januar, der tut sein übriges. Der macht es einem auch nicht gerade leichter… Also mir. Mir macht er es nicht leichter… Die besinnliche Weihnachtskuschelmuggelzeit, die ich so liebe, ist vorbei. Und nun: ZACK! Neues Jahr. Und ich? Schlurfe in den Keller und dekoriere schweren Herzens meine hundert Wohlfühlweihnachtssachen ab und bin traurig.  Und dann ist es leer in der Wohnung.  … Tulpen mag ich noch nicht, Weihnachtssterne mag ich nicht mehr… Und überhaupt ist es a…kalt da draußen und so früh dunkel und entweder is mir zu warm, weil ich mit fünf Schichten Klamotten im Supermarkt stehe oder zu kalt, weil ich …

Depression Erfahrung

Zeit für ein Wunder – Gedankenschnipsel Winter 2015

Ich schaue ganz genau hin. Nichts… Es ist an irgendeinem Tag im Januar 2015. Morgens ist es am schlimmsten. Während die Welt in ihr Leben aufbricht, schleppe ich mich mit aller Macht bis ins Badezimmer. Stehe vorm Spiegel. Schaue ganz genau hin. Und sehe nichts. Wieder und wieder und wieder nichts. ICH SEHE MICH NICHT! Versteht das denn keiner? Da ist kein Bild, kein Mensch in diesem Sch… spiegel, nicht einmal eine Ahnung davon, was die anderen sehen, wenn sie mich ansehen… Jegliches Gefühl für mich, für meinen Körper, für meine Gefühle, mein Befinden… Weg. Wie ausgeknipst. Und das geht jetzt schon so seit Wochen… Die Medikamente? Müssten eigentlich wirken… Und der Therapeut? Tut mit gut, aber helfen? Mit helfen, dass ich endlich wieder gesund werde? … Erst später werde ich verstehen, welch unglaublich großes Glück ich mit ihm habe … … Und so nimmt auch dieser Tag seinen Lauf… Grübeln am Vormittag, weitere endlose Grübelschleifen am Nachmittag. Zwischendurch Wut, Scham, Neid, Müdigkeit… Was hilft? Die Routine, die mein Mann mir gebaut hat… Sanft schiebt er …

Druck

Alles begann mit einem Wocheneinkauf: Vom wollen sollen

Es ist Samstag. Wir sind beim Wocheneinkauf im Supermarkt. Ich mit Zettel. Hoch konzentriert. Irgendwann taucht der Mann neben mir auf: „Schau mal, wenn wir hiervon zwei Stück kaufen, dann bekommen wir das dritte Stück dazu. Umsonst.“ Wir brauchen dieses Zweimalirgendwas nicht. Dreimal schon gar nicht… Dennoch gilt es, den Mann davon zu überzeugen. Und so dreht sich unser Gespräch in den darauffolgenden Minuten um dieses Zweimaldreimaldingens, das wir nicht brauchen… Irgendwann müssen wir lachen und gehen weiter… Und sitzen abends zusammen. Bei rotem Wein. Und reden… Ich liebe diese Quatschabende. Richtig schön ist das… Hat aber echt ne Weile gedauert, ehe wir uns das „getraut“ haben…Vielleicht schmunzelst du gerade, aber viele Jahre (und das ist mir erst richtig spät aufgefallen) war ich „20:15 Uhr-Sklave“. Egal, was es zu erledigen gab, was noch anstand – 20:15 Uhr musste es fertig sein, denn dann war im Land offiziell Feierabend, weil ja die Filme im Fernsehen anliefen… Dann war es offiziell erlaubt, sich auszustrecken. Füße hoch, Chips auf. VERDIENT! Ich hab da echt nie groß drüber nachgedacht, …

Danke an meine Leser

Kein Jahresrückblick

Das Jahr 2016 geht in die letzte Runde… und hier auf dem Blog war es die letzten Tage recht ruhig. Unangekündigt… „Blogpause“ – das Wort mag ich nicht, weil dieser Ort hier ohne Plan und Struktur existiert…  Ich wusste daher auch nicht, ob über Weihnachten etwas gesagt werden will oder nicht. Ob es Raum und Zeit geben würde. Ideen und Inspiration…  Ich habe es auf mich zukommen lassen. Wie immer… Heute jedoch war mir kurz nach dem Aufwachen schon klar, dass ich mich hier noch einmal zu Wort melden möchte. Nein, Jahresrückblicke liegen mir nicht… wird auch keiner hier werden… Was vorbei ist, ist vorbei – und was kommt, das weiß niemand… Es ist ein Danke, was mir im Herzen liegt… Ein Danke an euch, meine Leser… Dafür, dass ihr diese Plattform hier zum Leben erweckt habt. Dafür, dass ihr euch Zeit nehmt. Für meine Beiträge. Dafür, dass ihr mich teilhaben lasst an euren Gedanken, Gefühlen – auch an den Ängsten. Dafür, dass ihr wiederkommt.  Dafür, dass ihr bleibt. Dafür, dass ihr nicht nur die …

Ruhestifter

Wochenglück-Rückblick 171216

Was hat dich in dieser Woche glücklich gemacht? Diese Frage stellt sich regelmäßig die liebe Denise auf ihrem Blog www.fraeulein-ordnung.de … Und ganz bewußt bin ich in dieser Woche wieder dabei… Denn Hand auf`s Herz: Besinnliche Vorweihnachtszeit? Wer von euch nickt denn da ganz entspannt und sagt „Jepp. Hab ich.“  … Eben. Und daher möchte ich euch mit diesem Beitrag ermuntern und einladen, ganz bewußt den Fokus weg von all den Erwartungen, dem damit verbundenen Stress, der Hektik und dem Konsum in der Vorweihnachtszeit – hin auf diese magischen kleinen Momente dazwischen zu legen 😉  Den Zauber dieser besonderen Zeit zuzulassen…  Ich hab letzte Woche schon mal geübt & nehme euch nun gern mit auf meinen ganz persönlichen kleinen Wochenglück-Rückblick… Der erste Stollen. Ich sage euch, dieser Moment, wenn ich in der Adventszeit das erste Stückchen von meinem Lieblingsstollen auf dem Teller habe … Allein schon dieser einmalige Geruch. Und dann die ganz besonders dicke Zucker-Butter-Schicht oben drauf, die nur der Bäcker da um die Ecke von daheim so hinbekommt… und die immer runterfällt, wenn ich reinbeiße… …