Alle Artikel in: Das wahre Glück.

Landleben

LIA goes Landleben… und du kommst mit!

„Kannst Du mich bitte mal in den Arm kneifen?“… Ich stehe auf einer Wiese. Neben mir mein Mann, der mir mit Schmackes in den Oberarm zwickt. Und beide müssen wir lachen. Und weinen. Und beim Weinen wieder lachen. Denn es ist nicht irgendeine Wiese, auf der wir hier stehen, sondern unser Traum im Erzgebirge, der vor ungefähr sechs Jahren genau als solcher begann… Aber von vorn: Wie gesagt – mehr als sechs Jahre ist es her, da standen mein Mann und ich fast an gleicher Stelle und er erzählte mir von einem Traum, den er in der Nacht zuvor gehabt hatte. Darin gab es ihn und mich auf einem Balkon. Unserem Balkon. Und er erzählte, dass wir beide in seinem Traum da standen und runterschauten. Auf ein Kind, das da spielte… Unser Kind. Was man in diesem Zusammenhang vielleicht wissen muss: Mein Mann lebte zu dieser Zeit in München, ich in Chemnitz. Wir waren beide unabhängig, frei, beruflich engagiert und pendelten jedes Wochenende. Kind? Nicht in Sicht… Und als wir an diesem Tag da so …

Du & Ich Liebe zum Kind

DU & ICH

Ganz allmählich wirst Du wach neben mir… und ich muss schmunzeln, denn eingeschlafen bist Du gestern in Deinem Bett. „Na, was machst Du denn hier?“ flüstere ich leise. Als Antwort bekomme ich patsch! einen Arm um den Hals geschmissen und zwei kleine kalte Füße in den Bauch gedrückt. Große Liebe. … ganz still liege ich da, möchte diesen Moment am liebsten in ein großes Einweckglas packen. Irgendwie. Und ein wenig später, wir liegen immernoch verkuschelt beisammen, höre ich Dir zu, als Du anfängst zu erzählen… von Deinem Traum letzte Nacht, Deinem Wackelzahn und wie ich den denn finde, von der Turnstunde gestern und dem Ballspiel mit dem Fangen und und und… Wachquatschen nenne ich gern, was Du da jeden Morgen mit mir machst. Und gleichzeitig ist es der schönste Start in den Tag, den ich mir vorstellen kann. Plötzlich springst Du auf, rennst los. Nur um gleich darauf mit der neuen Brotbox unterm Arm wieder vor meinem Bett zu stehen und weiter zu quatschen. Ohne Punkt und Komma. Ich ergebe mich verliebt und stehe auf. …

Soulfood Kartoffel und Pastinake Suppe

Zeit für Soulfood

Wie ich ihn liebe, diesen Herbst! So ganz und gar. So insgesamt. Das Kühle & Frische am Morgen, die Farben, das Licht, das Sehnsuchtsvolle irgendwie… Und besonders auch diese Momente am späten Nachmittag, wenn du noch draußen rumturnst, weil doch grad noch Sommer war – und irgendwie aber doch schon gleich die Sonne untergeht und dann nur noch diese Kälte da ist, die ein wenig aufdringlich in dich reinkriecht… Kennst Du das? Ich wickle mich dann gern noch etwas fester in meine zu dünne Jacke und genieße diese ganz eigene Vorfreude: Die auf zuhause… auf dieses wunderbare Gefühl, ein wenig müde und durchgefroren, aber glücklich den Schlüssel im Schloss umzudrehen. Nach Hause zu kommen. In mein Heim – zu Tee, Kuscheldecke und Duftkerze. UND einem wärmenden Essen, das nach einem langen Tag die Seele streichelt. Zeit für Soulfood Wie gestern zum Beispiel… Der Sohn und ich hatten genau SO einen langen Tag mit Kita und Sport und überhaupt – und als wir dann irgendwann mit Kälte und Müdigkeit in den Knochen daheim waren, gab es …

aus dem Herzen leben

Aus dem Herzen heraus leben

Ich bin noch ganz verschwurbelt*, denn ich hatte Familienzeit. Man kann auch Urlaub sagen, aber mit dem Wort hab ich es persönlich nicht so… Da schwingt mir zu oft „Rettungsanker“, „Auszeit vom Leben“ oder auch ein tiefer Seufzer mit… Und ein „Das habe ich mir jetzt aber verdient!“ Und das ist es für mich so gar nicht. Deshalb habe ich es ein wenig umbenannt. Aber ich schweife ab… Ich hatte also Familienzeit. Und mein Herz hüpfte schon Tage vorher bei der Vorstellung, meine kleine Familie nicht nur am frühen Morgen und zum Abendessen bei mir zu haben (wenn überhaupt), sondern 24 Stunden! Und das viele Tage lang! Wobei: der Sohn ohne seine Kindergarten-Kumpels, der Mann ohne Termine, ich ohne meine Schreiberei… Würde das gutgehen? Familienzeit – Wie wird es sein? Meine Gedanken drehten Dauerschleife… Und ich fragte mich ernsthaft, was sie mir wohl sagen wollten. Ja, die „schönste Zeit des Jahres“ ist etwas, das viele Menschen herbeisehnen, worauf sie regelrecht das ganze Jahr hinleben (siehe oben)… Da sind Erwartungen im Spiel. Wie es sein soll. …

Kreuz und quer statt geradeaus

Kreuz und quer statt geradeaus

Wer mir in den sozialen Medien folgt, hat möglicherweise mitbekommen, dass ich letzte Woche Geschwistertime hatte… Mein Bruder & ich waren gemeinsam auf einem Konzert (hach, toll war‘s… aber ich schweife ab). Auf jeden Fall – es ging ewig nicht so richtig los… Also nutzten wir die Zeit sinnvoll und waren albern. Sehr albern. Und machten Fotos. Von unseren Füßen zum Beispiel. Und als ich mir ein paar Tage später eben diese Fotos anschaute (weil ich eigentlich etwas anderes suchte und nicht finden konnte;-)) – da war sie plötzlich, die Idee zu einem Beitrag. Zu diesem Beitrag. Unsere Füße. Auf dem einen Bild. Kreuz und quer… Und was hatten wir für einen Spaß, weil wir immerzu kurz vorm Umkippen waren… … Kreuz und quer statt geradeaus… eine wirklich gute Beschreibung dafür, wie sich alles aktuell so anfühlt… Und soll ich Dir etwas verraten? Es ist wunderbar! „Häää? Wie jetzt?“ wirst Du vielleicht denken… Ja, Du hast richtig gehört – es ist wunderbar!!! Unvorhersehbar wunderbar! … Denn genau darum geht es doch heute sooft in unserem …

nationalpark hohe tauern

Vertraue dem Leben…

Letzte Woche waren wir für ein paar Tage in den Bergen. Spontan. Die Idee dazu hatten wir genau eine Woche davor. Besser gesagt – die Idee flatterte uns in Form einer E-Mail mit genau den richtigen Worten ins Haus und wenige Telefonate später war die Sache geritzt. Das mit dem Kofferpacken verdrängte ich erfolgreich – genau genommen bis zum Morgen der Abreise… und da siegte dann das Bauchgefühl und ich sammelte die Sachen zusammen, die sich richtig anfühlten und vertraute darauf, dass sich alles schon finden würde… Und das tat es dann auch. Im allerbesten Sinne… … denn schon am ersten Tag nach unserer Ankunft stolperten wir mehr oder weniger zufällig in ein ganz unerwartetes, zauberhaftes Abenteuer. Angedacht war eigentlich eine „geführte Wanderung zu einem Wasserfall“ – was daraus wurde, war ein Erlebnis der besonderen Art… Da wir mit Kind unterwegs waren, gab es von Anfang an die Devise „Wir schauen, was geht und wie es geht.“ … und unsere wunderbare Wander-Begleitung ließ sich voll und ganz ein – auf uns, den Kleinen und seine …

liebe ist bedingungslos

Was muss ich tun, um geliebt zu werden?

Zu Besuch bei meinen Eltern. Mittagszeit. Wir alle haben gut gegessen. Nun grinsen wir uns gegenseitig kurz an und dann verzieht sich jeder irgendwohin. Denn nach einem guten Mittagessen ist daheim am Wochenende RUHEZEIT… Jeder wie er will. Hauptsache ne Pause… Ich für meinen Teil schau mir mein Kind an, das den ganzen Vormittag draußen getobt hat und befinde, dass es eine gute Idee ist, mich mit ihm ins Bett zu kuscheln. Keine fünf Minuten später schläft der Räuber, obwohl er mir natürlich vorher noch mehrmals versichert hat, dass er KEIN BISSCHEN müde ist… Da liegt er nun, der süsse Kerl… Ich beobachte ihn noch eine Weile und schlafe wohl irgendwann darüber ein… … Ich werde wieder wach, als der Sohn über mich drüber aus dem Bett krabbelt. Er will zu Oma… Dann höre ich als nächstes die Türklingel. Dann Lachen. Dann meinen Bruder und seine Freundin. „Ach wie schön.“, denke ich und beschließe aufzustehen. Treppe runter, voll und ganz damit beschäftigt, die Augen nach dem Schläfchen irgendwie aufzubekommen,… steht da breit grinsend mein Bruder… …

leben

Leben außerhalb der Norm

Gestern suchte ich *malwiederirgendwas*… und dabei fiel mir eine CD mit Bildern aus meiner Studentenzeit in die Hände… Darauf zu lesen: „Wir lebten eine Zeit lang außerhalb der Norm.“ Ich musste schmunzeln. Wir, das war damals ein Haufen von jungen Leuten, die der Zufall zusammengeführt hatte und die neugierig, offen, lebenshungrig und verrückt genug waren, eine Weile ihr Leben miteinander zu teilen… Denke ich heute an diese Zeit zurück, muss ich IMMER breit grinsen und bin erfüllt von riesengroßer Wärme und Dankbarkeit. In dieser Gemeinschaft nämlich durfte ich erfahren, wie es sich anfühlt ganz und gar lebendig zu sein – zusammen haben wir gelacht, getanzt, gelernt, gefeiert, gelitten, geredet, gezweifelt, geflucht und gemeinsam sind wir an unsere Grenzen gekommen… und gewachsen… … Irgendwann verließ ich diese Gemeinschaft und machte mich „allein“ auf den Weg. Und Stück für Stück kam ich an. In der Norm. Ich spürte genau, dass da irgendwas schief lief, konnte es aber nicht benennen. Viele der Wohlfühlmenschen von damals waren auch in dieser Lebensphase an meiner Seite – und war ich in …

Du buntes schönes wildes Leben – Unser Wochenende in Bildern

Was war das doch für ein Wochenende! Ganz und gar angefüllt mit Herzensmomenten. Kennst Du das? Wenn „einfach so“ etwas Schönes passiert… und dann *nochwasundnochwasundnochwas*… So ganz kurz hintereinander? Und Du kommst mit Freuen gar nicht nach?!  Doch was red ich – los geht`s: Am Samstag schmiss ich meine Männer schon ganz früh aus dem Bett, denn ein wunderbarer Tag mit Claudia vom Blog Schwesternwerk lag vor mir – und die Jungs wollten mit ins schöne München, um später noch das Fußballspiel der Bayern live im Stadion zu schauen… Wie ein aufgeregtes Huhn rannte ich also zu unmöglichen Zeiten schon durch die Wohnung und nervte Mann und Kind mit 1000 Sachen. Nein, ich konnte ehrlich NIX dafür – es war einfach VORFREUDE!! Denn immer, wenn ich Claudia treffe, ist es wie ein kleiner Kurzurlaub für mich… Hachz. Na auf jeden Fall hatten wir zwei Mädels uns auch in diesem Jahr für den gemeinsamen Besuch des Flohmarktes auf der Theresienwiese verabredet (hier kannst Du Claudias Beitrag vom letzen Jahr nachlesen ;-)) und ich freute mich so …

weil es dich gibt

Weil es Dich gibt

Es passierte gestern. Im Schwimmbad. Ganz ohne Vorwarnung legte der Sohn im Wasser seine kleinen Arme um mich, drückte mich ungewohnt fest an sich und sagte: „My little darling. I love you.“ Ich schmolz dahin. Weniger, weil er es in diesem kindlich-niedlichen, wurschteligen Englisch sagte (das mit dem Englisch ist aktuell so ein Ding zwischen ihm und seinem Papa ;-)), sondern aufgrund der Tatsache, dass er es einfach so zwischendurch mal raushaute… Und mich dabei mit seinen wunderblauen Augen anstrahlte, als wäre Weihnachten und ich sein schönstes Geschenk. Ich hätte am liebsten die Zeit angehalten. Mitten in diesem Schwimmbad. Pure Momentlichkeit. … Viel später dann – es war mittlerweile Abend geworden und ich betrachtete den frisch eingeschlafenen Bub – da musste ich wieder schmunzeln. Wegen diesem schönen Augenblick zwischen uns… Und blieb noch ein wenig bei ihm sitzen und schaute und schaute und saß… und spürte, dass ich nicht loskam, weil eine (für mich wichtige) Erkenntnis reifte: Das, was er da im Schwimmbad zu mir gesagt hatte, war für ihn GENAU SO. In diesem Moment. …