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Worte sind nicht gleich Worte…

Veränderung

„Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir wünschst für die Welt.“
Mahatma Gandhi

 

Diese Worte, sie fielen mir in die Hände, zu einer Zeit, in der es mir richtig schlecht ging… Ich las sie, lächelte matt und müde über diese wirklich nette Aufforderung – und legte sie beiseite. Zog mir die Decke über den Kopf und vertiefte mich weiter in meine Grübelschleifen darüber, was denn nur schiefgelaufen war. An welcher Stelle ich falsch abgebogen war, um so ein Versager zu werden…

„Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir wünschst für die Welt.“
Mahatma Gandhi

Schon wieder dieser „Spruch“. Ich räume gerade in so einem übergroßen Haufen an Zeug rum. Kennt ihr, oder? Alles, wo man nicht gleich weiß, wohin damit – zack! – erstmal auf den Haufen… Und irgendwann kippt der Haufen und es wird Zeit, …

Na jedenfalls schon wieder dieser „Spruch“… Die Jahreszeit hat mittlerweile gewechselt, mir geht es anders… Ich lese ihn, denke kurz darüber nach – und klebe ihn dann in mein Büchlein, in das alles kommt, von dem ich nicht so recht weiß… von dem ich aber weiß, dass ich irgendwann weiß, … na ihr wisst schon…

„Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir wünschst für die Welt.“
Mahatma Gandhi

Ich sitze an meinem geliebten großen Holztisch im Wohnzimmer. Vor mir liegt mein kleines Büchlein, in dem ich die Dinge aufschreibe und sammle, die mir durch den Kopf gehen. Mich beschäftigen. Irgendwie an mir kleben bleiben.

Aus manchen solcher „Gedankenschnipsel“ (ah… jaja :-)) entstehen irgendwann Beiträge hier auf dem Blog. Aus anderen Geschichten für Freunde, Ideen für Zusammenarbeiten … und manche sind eine Art „Wegweiser“ für mich … habe ich mittlerweile herausgefunden…

Worte und Sätze, die sich erst irgendwann entfalten, wichtig und relevant werden…

„Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir wünschst für die Welt.“
Mahatma Gandhi

Ja, dieses Zitat, es gehört dazu, ist so ein Wegweiser für mich geworden… Es begleitet mich jetzt schon seit knapp zwei Jahren. Immer wieder taucht es in meinem Leben auf. Schleicht sich in meinen Alltag und steht da plötzlich…

Und lange Zeit hat es mir weh getan,… Denn ich wollte mich nicht verändern, ich wollte einfach nur gesund werden. Ich wollte, dass alles so wird wie früher…

„Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir wünschst für die Welt.“
Mahatma Gandhi

Und dann kam der Tag, an dem ich das Gefühl hatte, die Verspannungen in meinem Kopf lösen sich plötzlich… Es war ein Gefühl, als würde es knarren und klemmen und quietschen und ruckeln und dann PLOPP! machen…

Das war der Tag, an dem ich kapierte, dass ich nicht wieder „gesund“ werden würde. Weil ich vorher gar nicht „gesund“ war. Und dass es also gar keinen Sinn mehr machte, mein altes Leben…

„Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir wünschst für die Welt.“
Mahatma Gandhi

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8 Kommentare

  1. Ja, immer diese Veränderungen 🙂
    Ich finde auch, nur was man selbst ist, findet man auch im Außen vor. Wenn man sich selbst verändert, dann verändert sich auch die Umgebung. Wie im Kleinen so im Großen. Anders geht es nicht – meines Erachtens geht es nur so.
    Ein sehr schöner Blog 🙂

    • Anja

      Liebe Sabine,

      ich freu mich, dass Du hier bist… und merci für die lieben Zeilen. … insgesamt doch eine schöne Vorstellung, Selbstwirksamkeit 🙂

  2. Liebe Anja,

    ja, das mit den Sätzen, Zitaten, Bemerkungen, von denen man intuitiv weiß, dass sie wichtig sind, auch wenn man sie im Moment noch nicht verstehen kann, kenne ich auch. Sie heften sich fest – manchmal tatsächlich als Zettel und manchmal einfach nur im Kopf – und tauchen immer wieder auf. Bis beim Lesen und/oder Erinnern dieses AHHHH! kommt und dann weiß man, dass man das immer schon gewusst hat, aber irgendwie noch abgeschnitten davon war. Das sind schöne, erhellende Momente, die Sinn machen und ein besonderes Glücksgefühl vermitteln.

    Sonnige Grüße aus München!
    Kristina

    • Anja

      Kristina, es tut so gut zu lesen, dass auch Du diese Momente kennst… und dieses einmalige AHA-Erlebnis dahinter…

      Ganz ganz dicker Drücker!!
      Anja

  3. Anja aus Z. ;o) sagt

    Lange waren diese Zeilen auch meine Wegbegleiter.
    Zu erkennen, dass ein „Bisher“ nicht das Leben sein kann. Nicht meines! So war es an der Zeit, zu lernen Loszulassen. Loszulassen von allen Zwängen, Erwartungen und Glaubenssätzen und sich öffnen, für alles was das Leben bietet. „Mein Weg begann dort, wo ich aufhörte anderen zu folgen…“ So fing ich an, wie Kinderaugen unbeschwert diese kostbare Welt zu entdecken, staunend und begeistert. Farbig, lebhaft, friedvoll und liebevoll, wie eine freie Kinderseele, so wünsche ich mir die Welt…

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