Der feine Unterschied.
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Vom Wünschen…

Ich erinnere mich noch genau, wie das war… dieses Gefühl, einen Herzenswunsch erfüllt zu bekommen. Als Kind. Zu einer Zeit, in der das Wünschen noch eine wunderbare Kraft hatte. Und Magie. Weil es eben nicht so einfach möglich war, Dinge zu kaufen.

Wunderschön… wenn ich zurück denke, wie in meiner kleinen Kinderseele so ein Wunsch heranreifte. Und wie es meine Eltern verstanden, diesem Raum und Zeit zu geben… Mir Raum und Zeit zu geben.

Bis dieses Gefühl, diese Sehnsucht so groß waren, dass am Tag des Geburtstages oder an Weihnachten erst Aufregung, dann Tränen und dann eine Form von Freude einsetzten, die so echt und so überwältigend waren, dass es mir noch heute in lebendiger Erinnerung ist…

Dann wurde ich erwachsen. Das Wünschen wurde weniger. Kaufen ging schneller und war verlässlicher als so ein Wunsch… Schließlich hatte ich keine Zeit… Mithalten war wichtig. Vergleichen vielleicht auch. Und so strengte ich mich an. Und kaufte. Und verlernte das Wünschen… Aber kein Kauf löste auch nur annähernd dieses Gefühl aus Kindertagen aus… Und noch schlimmer: Wenn man mich dann zum Geburtstag oder an Weihnachten fragte, was ich mir denn wünschte, fiel mir nichts mehr ein!!!

Obwohl sie da waren, die Wünsche… nur eben in einer Kiste in meinem Innersten. Und die war zu. Ich kam nicht mehr ran… Und so gab ich immer an, ich hätte ja eigentlich alles…

Eigentlich… An einen Geburtstag kann ich mich noch genau erinnern… Es war schon einer jenseits der 30… Von außen betrachtet war alles fein. Ich hatte einen Job, der mich herausforderte und mir Spaß machte. Lebte in einer lustigen WG in einer Stadt mit Menschen, die mir ans Herz gewachsen waren… Doch als die Geburtstagsgäste gegangen waren, saß ich da. Allein. Und traurig… Weil all mein Leben das eine Loch nicht stopfen konnte, was da war. Doch welches Loch?

Weiter kam ich an diesem Tag nicht in meinen Gedanken…

Dieses Gefühl aber, dass irgendetwas nicht stimmte, blieb. Lange noch… Und erst heute, rückblickend, kann ich es einordnen. Ich hatte das Wünschen verlernt. Ich hatte das Träumen verlernt. Das Warten auch. Alles musste schnell und bitte SOFORT!

Es hat noch eine Weile gedauert nach diesem Geburtstag, bis ich drauf gekommen bin… doch heute bin ich sooo dankbar, es wiedergefunden zu haben… das Wünschen… Und nennt es Schicksal oder wie auch immer… mitten in meine Überlegungen zu Konsum, Wünschen, Zeit, undsoweiterundsofort laufen mir Anna und ihr Bruder Jan über den Weg… Die beiden sind die Gesichter hinter der Idee iwish, einer Wunschauktionsplattform im world wide web! Ja, tatsächlich!!!

Das iwish-Team

Das iwish-Team

Wie hab ich mich gefreut!! Wünschen für alle!! Und neugierig, wie ich bin, hab ich mal nachgegrast, wie man bitteschön auf so eine tolle Idee kommt… Und das war so: Schon länger war es der Wunsch von Jan, anderen Menschen Wünsche zu erfüllen, dem Ganzen einen Namen, das passende Layout zu geben, um last but not least für sich selbst und für viele Menschen ein ganz einzigartiges Geschenk zu kreieren. Nur wie?

Anna, Kommunikationsdesignerin und zudem die große Schwester von Jan, entdeckte kurz vor Weihnachten 2015 das Thema Rückwärtsauktionen im Internet und beschäftigte sich intensiv mit der Materie. Als sozial und wohltätig engagierter Mensch stellte Bruder Jan dann aber doch sehr schnell fest, dass im Zuge solcher Systeme grundsätzlich der Erlös von den falschen Leuten und am verkehrten Ende generiert wird.

In familiärer Bierlaune hockten sich also Bruder und Schwester mit ihren gesammelten und weisen Erkenntnissen gemeinsam unter dem Weihnachtsbaum und entwickelten das Konzept rund um die Wunschauktionsplattform iwish: Den Menschen Wünsche erfüllen, keine vorgegebenen Gewinne, sondern ganz individuell für jeden das Wirklichkeit werden lassen, was er sich persönlich wünscht. Vereint und umgesetzt auf einer Internetplattform über gewissenhafte und loyale Rückwärtsauktionen, bei denen wirklich jeder Euro in die Wunscherfüllung wandert.

iwish-vorschau

Was für eine schöne Idee… hab ich mir gedacht. Dazu muss ich was schreiben. Dafür muss ich Werbung machen!!! Denn ich wünsche mir ganz ganz sehr, dass dieses wunderbare Projekt von Anna und Jan schon bald an den Start gehen kann. Du auch? Dann lass uns doch gemeinsam das gemeinnützige Startup aus Hamburg unterstützen was das Zeug hält auf www.startnext.com/iwish. Und wer weiß, vielleicht erfüllen die beiden dann auch dir  bald einen ganz persönlichen Wunsch?

Apropos… auf der Facebookseite von iwish gibt es aktuell ein wirklich schönes Gewinnspiel. Mache mit bis zum 25.04.2016 und gewinne die Erfüllung deines persönlichen Wunsches bis zu einem Gesamtwert in Höhe von 2.500 Euro!

Ich bin dann mal drüben… 🙂

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